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Galenbeck in Zahlen

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Gemeindefläche:

93,71 qkm


Einwohnerzahl
(Stand 31.12.2013):

1150


Lage der Stadt


Bürgermeister:

Herr Daedelow


 

Galenbeck


Ortsvorsteher:

Herr Woskowski













 

Klockow


Ortsvorsteher:

Herr Blumenhagen




 

Kotelow


Ortsvorsteher:

Frau Kählke



 

Lübbersdorf


Ortsvorsteherin:

Frau Zülsdorf












 

Rohrkrug


Ortsvorsteherin:

Frau Nürnberg



 

Sandhagen


Ortsvorsteher:

Herr Schur




 

Schwichtenberg


Ortsvorsteherin:

Frau Schünemann






































 

Wittenborn


Ortsvorsteher:

Herr Schöß

 

 

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Zur Gemeinde Galenbeck gehören die Dörfer Friedrichshof, Galenbeck, Klockow, Kotelow, Lübbersdorf, Rohrkrug, Sandhagen, Schwichtenberg und Wittenborn. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 9.363,46 ha / 93,63 Quadratkilometer. Die Einwohnerzahl beträgt derzeit 1.220 mit abnehmender Tendenz. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 13 Einwohnern pro Quadratkilometer.
Die Dörfer der Gemeinde Galenbeck liegen in einem landschaftlich schönen Gebiet. Die weiten, ebenen Grünflächen der Friedländer Großen Wiese lassen die Erhebungen der Endmoränenzüge der Rosenthaler Staffel imposant am Horizont erscheinen. Von den welligen Zügen der zahlreichen Rad-und Wanderwege aus funkelt die glänzende Wasseroberfläche des Galenbecker Sees wie ein Kleinod in der farbigen Landschaft.
Das Dorf Friedrichshof besteht aus der Gutsanlage und einigen schmucken Eigenheimen. Zu seiner Gemarkung gehört ein Teil des Uferbereiches des Brohmer Stausees, durch den der zufließende Golmer Mühlbach den Wasserzufluss in den Galenbecker See.

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Das Dorf Galenbeck wurde 1277 erstmalig urkundlich erwähnt. Mit der deutschen Besiedlung des früheren Stammesgebietes der slawischen Redarier im 13. Jahrhundert entstand die wichtige niederadlige Burg Galenbeck, die vom Geschlecht derer von Rieben bestimmt war. Die mittelalterliche Dorfkirche wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut, das Gutshaus stammt aus dem 18. Jahrhundert, das Fischerhaus mit Reetdach und Laubengang wurde um 1900 erbaut.

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Das Dorf Klockow wurde 1288 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das Ortsbild wird von der mittelalterlichen Kirche, dem Gutshaus aus dem 19. Jahrhundert und einer Gruppe rechtwinklig angelegter Bauernhöfe
Laubengang wurde um 1900 erbaut.
Das Dorf Klockow wurde 1288 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das Ortsbild wird von der mittelalterlichen Kirche, dem Gutshaus aus dem 19. Jahrhundert und einer Gruppe rechtwinklig angelegter Bauernhöfe

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Kotelow wurde 1382 erstmalig als „Coyt-lowe" erwähnt. Der Dorfanger wird durch die frühgotische Kirche, erbaut um 1300, und durch den Fachwerkbau des Torhauses aus dem 18. Jahrhundert geprägt. 1773 wurde das Herrenhaus errichtet, an das sich ein gepflegter Gutspark anschließt.

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Lübbersdorf

Lübbersdorf ist durch die gepflegte Gutsanlage geprägt. Sagen berichten von Fehden der früheren Herren des Dorfes, das im 13. Jahrhundert als „Lubrechtisdorp" gegründet wurde, mit der nahe gelegenen Stadt Friedland.

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Rohrkrug ist der jüngste Ort in der Gemeinde, der sich im 20. Jahrhundert aus einer früheren Poststation entwickelte.

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Sandhagen ist ein typisches Straßendorf, das in seiner Geschichte „wanderte". Ur¬sprünglich im 13. Jahrhundert als „Rittershagen" in der Nähe der frühdeutschen Burg Schwichtenberg am Putzarer See gegründet, findet man den Ort im 18. Jahr¬hundert als „Willershagen" dort wieder, wo heute der Flurname „Olle Dörpstell" an den Platz erinnert.

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Den Markgrafen Otto und Johann von Brandenburg wurden 1236 Teile der Großen Wiese zugesprochen. Ein alter Ritter, dem das Lehen Schwichtenberg gehörte, schützte von seiner Burg am Putzarer See aus die Grenze zu Pommern. Zur Erfüllung eines Gelübdes zog er als Kreuzfahrer gegen die Sarazenen, um das Heilige Grab von den Ungläubigen zu befreien. Sein Dorf übertrug er derweil den Geistlichen der Stadt Friedland zur treuhänderischen Verwaltung. Da er nicht zurückkehrte, blieb das Dorf im

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Steingarten und Schmalspurbahn

Besitz der Marienkirche, später der Stadt. Am 27. Mai 1771 entstand durch die Ruchlosigkeit einer Frau, die Leinwand auskochte, eine Feuersbrunst, die alle Gebäude vernichtete.
Danach wurde der Ort als regelmäßiges, symmetrisch abgestuftes Angerdorf im Zopfstil der spätbarocken

Baukunst wiederaufgebaut.
Es ist durch ein Straßenkreuz mit kurzer und langer Achse geviertelt. Die kurze Querachse wird von zwei Gehöften abgeschlossen, die lange Achse ist bis zu den Wiesen nördlich durchgeführt und ganz bebaut. Auf dem Anger liegt die Kirche im ovalen Kirchhof mit alter Linde und Teich dahinter. Die Gehöfte selbst sind ebenso regelmäßig angelegt wie der ganze Ort, an der Straße ein kleines Torhaus, an der Rückseite des rechtwinkligen Hofes das Wohnhaus. Die Reihenfolge der Bebauung war sozial abge¬stuft.
Die Höfe von acht Vollbauern lagen um den Anger und an der Zufahrtsstraße. Am Beginn der breiten Dorfstraße hinte

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Aussichtspunkt am Galenbecker See bei Fleethof

dem Anger folgten zwei Doppelkossäten, ein Kossat und sieben Großhäusler. Am schmalen Schwanzende des drachenförmig aufgebauten Ortsorganismus folgten Häusler, Handwerker und vier Hirten. Tagelöhner wohnten in kleinen Häusern um den Anger zwischen den Bauernhöfen.
Ab 1937 wurden am Lübkow-See und am Weg nach Fleethof zwei Lager durch den Reichsarbeitsdienst errichtet. Davon ausgehend sollte die Trockenlegung und Nutzbarmachung der Friedländer Großen Wiese erfolgen.
1958 wurden die begonnenen Arbeiten als Zentrales Jugendobjekt der FDJ fortgesetzt und drei Jahre später beendet.

1892 wurde die Kleinbahnstrecke der Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn (MPSB) zwischen Friedland und Ferdinandshof eröffnet. Der Bahnknotenpunkt Uhlenhorst hatte dabei, auch als Anschluss nach Anklam, eine wichtige strategische Bedeutung für die Verkehrserschließung der Region.

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Wittenborn wurde erstmalig 1337 urkundlich erwähnt. Die Dorfkirche wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtet.
Von Wittenborn aus erschließt sich der Zugang in die Brohmer Berge, in den angrenzenden nährstoffreichen Moränenzügen findet man die typischen Buchenwälder mit stillen Quellen und einsam gelegenen Morasten. Gewaltige Erdwälle einer vorgeschichtlichen Burganlage bezeugen die frühe intensive Besiedlung dieser Landschaft. Von hier aus konnten schon unsere Vorfah¬ren ihre Blicke weit in das flachwellige Land schweifen lassen.

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