Image

Gemeinde Datzetal

wappen-datzetal1.png

Datzetal in Zahlen

Gemeindefläche:
41,06 qkm
Einwohnerzahl:
855
(Stand 31.12.2019)
Bürgermeister:
Herr Umlauft
1. Stellvertreterin:
Frau Dröse
2. Stellvertreter:
Herr Riebe


Die Gemeinde befindet sich westlich der Stadt Friedland und besteht aus den Ortsteilen Salow, Pleetz, Roga, Bassow und Sadelkow.

In der Gemeinde befinden sich eine Kindereinrichtung in Salow, zwei Gutshäuser in Sadelkow und Salow, das in Salow ist als Gemeindezentren ausgebaut, eine Gaststätte in Salow, der Speicher Salow mit der Heimatstube, der Park Salow mit Sportplatz und Bühne sowie zwei Teiche in Salow mit Badestelle.

Das Leben in der Gemeinde wird durch die vielen Vereine geprägt. Beginnend bei den Feuerwehren Salow und Sadelkow, über den Frauenbund, die Senioren, den Sportverein, den Kirchturmverein, den Heimatverein, den Line Dancern bis hin zum Rassegeflügelzuchtverein gestalten alle Vereine das kulturelle Leben der Gemeinde mit. Für die Kinder und Jugendlichen unterhalten wir in allen Ortsteilen Spielplätze und das Kinder- und Jugend-Freizeitzentrum in Salow. Für unser Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit wurden wir mit dem Titel „Kinderfreundliche Kommune in Mecklenburg-Vorpommern" ausgezeichnet.

Die Gemeinde Datzetal liegt eingebettet in einer landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich geprägten Umgebung, welche durch Ihre Reize zürn Wandern und Fahrradfahren einlädt. Besuchen Sie doch einmal die Klosterkoppel, die alten Backöfen und den Schwarzen See im Salower Wald. Auch eine Fahrradtour von Friedland bis Sadelkow entlang der Datze ist sehr reizvoll.

Sadelkow

 

Der heutige Ortsteil Sadelkow taucht erstmals 1380 in einer Urkunde auf. Der Ort oder Teile davon hatten seit dem Mittelalter viele Besitzer und bedienten zahlreiche Stiftungen. Im 16. Jahrhundert besaßen die Gentzkow und die Ihlenfeld den Hauptteil des Gutes, später waren die Ahrenstorff, seit 1912 die Lowtzow Besitzer.
Auf den südöstlich oberhalb des im Tal der Datze gelegenen Dorfes Sadelkow gelegene Flächen wurden ab des Jahres 1936 aufgrund des Reichserbhofgesetzes an einer neuangelegten Straße, dem sog. Siedlungsweg, beidseitig 15 Erbhöfe eingerichtet. Sie wurden zumeist an zweite oder dritte Bauernsöhne vergeben.

Bassow

 

Die urkundliche Ersterwähnung von Bassow stammt aus dem Jahre 1397. Bassow gehörte damals schon als Pertinenz zu Pleetz und war Lehen der Bertikow, einem der ältesten Adelsgeschlechter des Landes. Seit 1469 im Besitz der Hahns wurde Bassow im Zuge des großen Hahnschen Güterkonkurses (1815) verkauft und gelangte 1816 in den Besitz des Amtmanns (von) Michael, dessen Nachkommen Bassow bis zur Bodenreform nach Ende des Zweiten Weltkriegs besaßen.

Roga

 

Roga gehörte von alters her den Bartikow‘s zur Burg Pleetz, das Geschlecht stammte aus der Altmark. Im Land Stargard erschienen sie schon im 13 Jahrhundert, also eines der ältesten Adelsgeschlechter des Landes. Jürgen Bartikow starb im pommerschen Krieg. Daraufhin belehnte Herzog Ulrich seinen Rat, Heinrich Hahn auf Kuchelmitz sowie seine Erben am 12. November 1469 mit dem Bartikowsen Besitz, nämlich dem Schlosse Pleetz und den Dörfern Salow, Bassow, Roga, Schwanbeck, Ramelow und Wendorf, Bresewitz, Brohm, mit den Höfen zu Dahlen, Staven, Kublank, Roggenhagen sowie den Anteil Neverins.
Nach dem Aussterben fielen die Pleetzer Güter 1608 an die Hahns von Basedow. Die Güter wurden im Laufe der Zeit mehrfach geteilt. Roga ist Pfarrort geblieben, dazu gehörten Pleetz und Bassow als Filiale.
Roga wurde zum ersten Mal im Mecklenburgischen Urkundenbuch von Frau Lisch 1366 erwähnt. Im Stoff zur Landeskunde 1889 D.Zander mit 120 Einwohner ,Kirche, Post, Pfarre, Schule, Küsterei, 4 Erbpächtern und Wassermühle. Roga und Pleetz hatten schon immer die gleichen Besitzer, die Bartikow’s und die Hahn’s. Roga und Pleetz waren die einzigen Güter, die ihm nach seinem Konkurs 1826 noch blieben.
Roga hat die Form eines Angerdorfes. Die Kirche wurde Anfang des 14 Jahrhunderts erbaut und somit nach und nach mit dem Hahnschen Wappen und Familie in der Kirche bis heute verewigt. Roga war schon immer Pfarrort.
Zu erwähnen ist Carl Leuschner, der Begründer des Turnplatzes, er war von 1818 bis zu seinem Tode 1861 Pastor in Roga und wurde auch auf dem Roga Friedhof zur letzten Ruhe gebettet.

Pleetz

 

Die ehemalige Burg (heute Gutshaus) im Ortsteil Pleetz an der Handelsstraße von Neubrandenburg nach Friedland wurde 1366 erstmals erwähnt und war Mitte des 14. Jahrhunderts Rittersitz. 1469 wurde das uradelige Geschlecht (von) Hahn mit der Begüterung Pleetz belehnt. Pleetz war das politisch bedeutendste Landgut im mecklenburgischen Südosten. Als Gutsbesitzer erlangten die Hahns 1469 das mit Pleetz verbundene erbliche Amt des Landmarschalls der Herrschaft Stargard. Erblandmarschall war eines der ranghöchsten politischen Ehrenämter im altmecklenburgischen Staat, wo es zeitgleich stets drei Erblandmarschälle (Mecklenburg, Wenden, Stargard) gab. Das mit Pleetz verbundene Amt hatte fortan für knapp 450 Jahre bis zum Ende der Monarchie stets ein von Hahn inne.

Salow

 

Der heutige Ortsteil Salow wird unter diesem Namen 1385 erstmals in einer Urkunde genannt. Die Salower Feldsteinkirche, als ältestes Bauwerk im heutigen Gemeindegebiet, stammt bereits aus dem Jahr 1308. Der zur Kirche gehörende Fachwerkkirchturm mit Spitzhaube wurde 1968 wegen Baufälligkeit abgerissen. Zum Zwecke des Wiederaufbaus des Turms in ursprünglicher Form gründete sich 2008 der Salower Kirchturmverein; die geschätzten Kosten von 300.000 Euro sollen vorwiegend durch Spenden aufgebracht werden. Bei der Gründung der Orte spielte das Rittergeschlecht Bertikow die Hauptrolle. Später wechselten Teile des Gutes mehrfach die Besitzer. Der zur Begüterung Pleetz gehörige Hauptteil von Salow gehörte ab 1469 den Hahns. Nach deren Konkurs erwarb es 1815 der Oberhauptmann Wilhelm von Oertzen auf Lübbersdorf. Um 1800 waren in Salow die letzten Bauernstellen im Gut aufgegangen.

Nach der politischen Wende 1990 wurden in Eigeninitiative und mit Förderprogrammen die Straßen und Gehwege sowie viele Häuserfassaden erneuert. Im ehemaligen Gutshaus entstand das Dorfzentrum Salow mit dem Gemeindezentrum, einem Jugendclub und einer Gaststätte sowie einer Keramikwerkstatt und der Heimatstube. In den letzten Jahren wurden viele Einfamilienhäuser gebaut. In Salow steht eine Kindertagesstätte zur Verfügung.

Salow wurde 1998 und 2003 (als damals selbständige Gemeinde) „Schönstes Dorf“ des Landkreises Mecklenburg-Strelitz.
Gutshaus Salow
Gutshaus Salow
Kontakt

Postanschrift:
Stadt Friedland
Riemannstraße 42
17098 Friedland

  Telefon: +49 39601 277 0
  Fax: +49 39601 277 50
  E-Mail: stadt@friedland-mecklenburg.de
DE-Mail: poststelle@friedland-mecklenburg.de-mail.de

Öffnungszeiten

Montag: geschlossen
Dienstag: 9:00 - 12:00 Uhr & 13:00 - 17:30 Uhr
Mittwoch: 9:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 13:00 - 16:00 Uhr
Freitag: geschlossen

Das Amt Friedland

Amtsvorsteher: Herr Nieswandt
Amtsfläche: 276,49 km²
Einwohnerzahl: 8.393 (Stand 31.12.2020)
Sitz der Verwaltung: Stadt Friedland

amtsangehörige Gemeinden:
- Stadt Friedland
- Gemeinde Datzetal
- Gemeinde Galenbeck

Bereitschaftsdienste

ärztliche Bereitschaftshotline
Telefon: 116 117

zahnärztlicher Bereitschaftsdienst
26.09.2021 ZA-Praxis Wöller

Bereitschaft der Apotheken
20.09.2021 - 26.09.2021 Friedländer Apotheke