Gemeinde Galenbeck arbeitet Hinweise zu Veröffentlichungen in sozialen Medien auf
Die Wehrleitung der Ortswehr Schwichtenberg/Klockow und der Bürgermeister der Gemeinde Galenbeck haben am Sonntag Kenntnis von Vorwürfen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung szenetypischer Codes mit Bezug zum Nationalsozialismus durch einen Feuerwehrangehörigen in sozialen Medien erhalten. Noch am selben Tag führten der Bürgermeister und der Ortswehrführer ein Gespräch mit dem betroffenen Feuerwehrangehörigen.
Als vorläufige organisatorische Maßnahme nimmt der Betroffene bis zur Klärung des Sachverhalts nicht am Einsatz- und Ausbildungsdienst teil. Auch seine Funktion wird derzeit nicht ausgeübt. Damit
ist keine abschließende Bewertung der Vorwürfe verbunden. Der Sachverhalt wird gemeinsam mit der Verwaltung, dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Disziplinarbehörde und den zuständigen Führungsstrukturen der Feuerwehr aufgearbeitet. Dem Betroffenen wird Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Weitere Schritte werden nach Prüfung der Umstände und der Stellungnahme bewertet.
Die Übernahme einer Funktion in der Feuerwehr ist mit besonderer Verantwortung verbunden. Die Gemeinde erwartet, dass das Handeln ihrer Funktionsträger mit den verfassungsmäßigen Grundwerten und dem Auftrag der Feuerwehr vereinbar ist. Symbole oder Codes, die nach ihrer Bedeutung und ihrem konkreten Zusammenhang einen Bezug zum Nationalsozialismus erkennen lassen, wären damit nicht vereinbar. Bei der laufenden Prüfung wird auch berücksichtigt, ob entsprechende Darstellung in Einsatzbekleidung oder in erkennbarem Zusammenhang mit der Feuerwehr dokumentiert wurden.
Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte äußert sich die Gemeinde nicht zu weiteren Einzelheiten.

