Aktuelles
Am 8. Juni 2026 wurde die Baustelle zur Sanierung des Rathausumfeldes offiziell eröffnet. In den kommenden Monaten müssen sich Bürger:innen sowie die Mitarbeiter:innen der Verwaltung auf Einschränkungen und Behinderungen einstellen.
Die Parkplätze auf dem Rathausgelände stehen während der Bauarbeiten nicht zur Verfügung. Ebenso sind die rückwärtigen Eingänge sowie der Zugang am Giebel vorübergehend gesperrt. Der Haupteingang für Besucher und Beschäftigte befindet sich während der Bauzeit an der Seite zur Bundesstraße 197.
Zu beachten ist außerdem, dass über diesen Zugang derzeit keine Barrierefreiheit gewährleistet werden kann. Bürger:innen werden daher gebeten, vor einem geplanten Besuch telefonisch Kontakt mit dem zuständigen Mitarbeiter aufzunehmen. So kann geklärt werden, ob ein persönlicher Termin erforderlich ist oder das Anliegen telefonisch bearbeitet werden kann.
Im Rahmen der Baumaßnahme werden die vorhandenen Betonsteinflächen vollständig erneuert und neu gestaltet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Neugestaltung des Hauptzugangs vom Hof aus. Nach Abschluss der Arbeiten wird dieser stufenlos und damit deutlich nutzerfreundlicher erreichbar sein.
Als erster Bauabschnitt wurde das Rathaus rund um das Gebäude freigelegt, um die notwendige Trockenlegung der Außenwände vorzunehmen. Aus diesem Grund bleiben die hinteren Eingänge sowie der Zugang am Giebel bis auf Weiteres gesperrt.
Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger:innen um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und bedankt sich für ihre Geduld während der Bauzeit.
FB II - Bau, Ordnung, Standesamt
Oldenburg: Wir wollen, dass gute Ideen und attraktive Angebote auch dort ankommen, wo die Wege weiter sind
PM-Nr.098-26 | 10.06.2026 | BM | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung
Das Land verbessert die Rahmenbedingungen für Ganztagsangebote an Schulen im ländlichen Raum. Ab dem Schuljahr 2026/2027 erhalten außerschulische Kooperationspartner, die Angebote an Ganztagsschulen im ländlichen Raum gestalten, einen Fahrtkostenzuschuss. „Ganztagsschulen leben von starken Partnern“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Viele Vereine, Verbände, Unternehmen, Institutionen und ehrenamtlich Engagierte bereichern mit ihren Angeboten den Schulalltag. Doch im ländlichen Raum stellen längere Anfahrtswege eine große Hürde dar. Mit dem neuen Fahrtkostenzuschuss schaffen wir eine konkrete Entlastung und setzen einen weiteren Anreiz“, so Oldenburg.
Ganztägig arbeitende Schulen im ländlichen Raum haben es schwer Kooperationspartner zu finden, da weite Wege hohe Fahrtkosten mit sich bringen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, zahlt das Land außerschulischen Kooperationspartnern künftig ab dem 15. Entfernungskilometer einer einfachen Fahrt einen Zuschuss von fünf Euro je durchgeführtem Angebot. Ab dem 50. Entfernungskilometer beträgt der Zuschuss zehn Euro je Angebot.
„Wer sich für die Bildung von Kindern und Jugendlichen engagiert, soll nicht auf zusätzlichen Kosten sitzenbleiben“, sagte die Bildungsministerin weiter. „Wir wollen, dass gute Ideen und attraktive Angebote auch dort ankommen, wo die Wege weiter sind. Deshalb setzen wir bewusst ein Signal für mehr Bildungsgerechtigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen des Landes.“
Die Förderung wird ausschließlich für Angebote an Schulen gewährt, die nach den Festlegungen des Landesraumentwicklungsprogramms dem ländlichen Raum zugeordnet sind. Der Fahrtkostenzuschuss wird in die bestehenden Vertrags- und Abrechnungsverfahren integriert. „Jedes zusätzliche Angebot bereichert das Schulleben und eröffnet Kindern- und Jugendlichen neue Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb wollen wir den Einsatz honorieren und auf bürokratische Hürden verzichten. Für Schulen und Kooperationspartner entsteht dadurch kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand“, betonte die Bildungsministerin.
Die Finanzierung des Fahrtkostenzuschusses erfolgt aus Mitteln für das ganztägige Lernen. Für die Umsetzung der Ganztagsangebote stehen im Schuljahr 2025/2026 insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung, 7,8 Millionen Euro davon sind für Angebote außerschulischer Kooperationspartner vorgesehen. Die Finanzbudgets für das ganztägige Lernen sind bis einschließlich des Schuljahres 2028/2029 gesichert.
„Mit den festgeschriebenen Budgets geben wir den Schulen Planungssicherheit. Sie können langfristig Kooperationen aufbauen und weiterentwickeln. Davon profitieren die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die Partner vor Ort“, so Bildungsministerin Oldenburg weiter. „Verlässlichkeit ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Ganztagsangebote.“
Im Schuljahr 2025/2026 bieten 158 ganztägig arbeitende Schulen und 192 weiterführende Ganztagsschulen ergänzende Angebote über den regulären Unterricht hinaus an. Damit sind bereits 75 Prozent der weiterführenden Schulen sowie 50 Prozent der Grundschulen in Mecklenburg-Vorpommern ganztägig organisiert.
Das Rathausumfeld in Friedland wird barrierefrei, klimagerecht und mit verbesserten Parkmöglichkeiten neu gestaltet.
Die Stadt Friedland plant die Erneuerung des Umfeldes des Rathauses. Die Vollversiegelung aus Betonsteinen wird einer aufgewerteten klimagerechten Fläche weichen. Endlich werden die Treppen straßenseitig als auch hofseitig barrierefrei angelegt, das heißt es werden keine Stufen den Zugang von außen behindern. Das anfallende Regenwasser wird in Zukunft über ein unterirdisches Rigolensystem zur Versickerung des Wassers abgeleitet und dem Grundwasser zugeführt werden. Weiterhin wird die Parkplatzsituation erleichtert, es werden 36 Parkplätze hergestellt und diese werden neu geordnet. Es kommen Bänke zum Einsatz und es wird eine Öffnung zum August-Bebel-Platz mit neuen Wegen geben. Die Fahr- und Wegeflächen werden optisch deutlich durch eine Pflasterrinne getrennt.
Das bedeutet aber auch hier wird eine Baustelle für den Rest des Jahres entstehen. Es wird längere Wege für die Bürger geben die das Rathaus in dieser Zeit aufzusuchen. Bitte nutzen Sie die Parkplätze im Umland, wenn möglich kommen Sie zu Fuß. Es wird zu den Sprechzeiten eine der Eingangstüren geöffnet sein, doch für Personen mit eingeschränkter Mobilität kann der Zugang nicht immer garantiert werden. Deshalb möchten wir Sie bitten einfach vorher anzurufen um die Situation zu erfragen.
Am 04. Juni 2026 wurden die ersten Maßnahmen getroffen und ab Montag, den 08. Juni wird dann auch der Parkplatz voll gesperrt sein. Zusätzlich zu den regulären Parkplätzen der Stadt sind Ausweichparkplätze organisiert und der Anlage zu entnehmen.
Den Auftrag für die Bauleistungen hat die Fa. FGW Bau GmbH erhalten, die Planung für die Umgestaltung hat das Büro SKH aus Neubrandenburg übernommen.
Für Detailinformationen fragen Sie gern im Bauamt nach.
Auch wenn die Sonne noch etwas fehlt, beginnt am 20. Mai offiziell die Badesaison, so auch in Mecklenburg-Vorpommern. 97 Prozent der knapp 500 regelmäßig überprüften Badegewässer im Land tragen in diesem Jahr das Prädikat „Ausgezeichnet“ oder „Gut“. Das ist ein nochmaliger leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (96,6 Prozent).
„Damit ist also klar: Unsere Badegewässer sind fast überall von hoher Qualität. Einem gelungenen Sommer an unseren Seen oder am Meer steht nichts im Wege“, erklärte Gesundheitsministerin Stefanie Drese bei der heutigen Vorstellung der Zahlen am Kiessee in Krugsdorf (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Die Ministerin betonte, dass Mecklenburg-Vorpommern damit weiterhin ein besonders attraktiver Urlaubs- und Lebensort bleibe mit vielen tollen Bademöglichkeiten und klarem Wasser. „Davon profitieren Einheimische und Touristinnen und Touristen gleichermaßen“, so die Ministerin.
Drese dankte zum Start der Badesaison den Mitarbeitenden der Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte, die während der gesamten Badewassersaison, also noch bis zum 10. September, alle vier Wochen neue Proben an den überwachten Badestellen entnehmen.
„Das ist ein enormer Arbeitsaufwand, den die Gesundheitsämter aber auch unsere Mitarbeitenden im Labor des Landesamtes für Gesundheit und Soziales erbringen, damit jede und jeder mit gutem Gewissen die warme Jahreszeit genießen kann“, erklärte auch Dr. Heiko Will, Erster Direktor des LAGuS. Denn im dortigen Labor werden die Proben hinsichtlich mikrobiologischer Belastungen, etwa durch Darmbakterien Escherichia coli und Intestinale Enterokokken, untersucht, die als Indikatoren auf eine Verunreinigung des Wassers hinweisen.
Bisher seien im ersten Probendurchgang 2026 keine Auffälligkeiten festgestellt worden. Dennoch musste ein Badegewässer als mangelhaft eingestuft werden (2025: 2, 2024: 6, 2023: 7). Am Schwandter See wurden mehrfach Grenzwertüberschreitungen der mikrobiologischen Parameter festgestellt, die zu einem Badeverbot in der Saison 2026 geführt haben. Das ist auch bereits der Badewasserkarte MV zu entnehmen, die Nutzerinnen und Nutzern in detaillierten Profilen die Testergebnisse aller beprobten Badestellen aufzeigt.
„Über mögliche Badewarnungen hinaus finden Interessierte auf unserer Badewasserkarte, egal ob im Web und per App, aber auch Informationen zu Park- und Verpflegungsangeboten vor Ort, zu barrierefreien Zugängen oder zum Vorhandensein von sanitären Anlagen an der Badestelle. Das erleichtert die Ausflugsplanung und die Suche nach der persönlichen, neuen Lieblingsbadestelle“, verdeutlichte Drese.
Insgesamt sei die Badewasserqualität in Mecklenburg-Vorpommern enorm hoch und die Entwicklung sehr erfreulich, so Drese und Will. Waren 2023 noch 432 Badestellen als ausgezeichnet eingestuft, so sind es 2026 bereits 444. Liefen 2023 noch 12 Stellen unter dem Prädikat ausreichend, so habe sich dies auf nunmehr sechs halbiert.
Jede und jeder könne dazu beitragen, dass das so bleibt, erklärte Drese. „Dazu gehören gegenseitige Rücksichtnahme, aber auch das Mitnehmen bzw. die richtige Entsorgung von Müll, um den Eintrag in die Badestellen zu vermeiden“, betonte Drese.
Die Ministerin wies zudem noch auf die Informationsangebote des Ministeriums zum sicheren Baden hin. „Damit der Badespaß besonders für die jüngeren Wasserratten ein sicheres Vergnügen bleibt, bieten wir zum Beispiel einen Flyer an, in dem die beiden Bademeister Max und Vivi kindgerecht und mehrsprachig die gängigen Baderegeln erklären“, hob Drese hervor.
Zusätzliche Flyer gibt es zudem zum Thema „Baden im See“ und „Baden im Meer“, die für Erwachsene konzipiert sind. Neben Baderegeln gehen diese auch auf Aspekte wie Vibrionen und Zerkarien oder Nesselquallen ein. Alle Flyer stehen digital zum Download bereit.
Anlässlich des Weltbienentages am 20. Mai macht Umweltminister Dr. Till Backhaus auf die Bedeutung der Insekten in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam.
Der Landesverband der Imker e.V. (LIMV) leistet mit über 1.600 Mitgliedern - darunter rund 20 Prozent Frauen - einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Imkerei, unter anderem durch Schulprojekte und Imkertage. Seit 1993 erhielt er rund 6,7 Millionen Euro institutionelle Unterstützung.
Daraus werden sowohl imkerliches Gerät und die Vermarktung von Bienenzuchterzeugnissen gefördert, aber auch Schulungen für Neuimkerinnen und -imkern, die Anlage von Bienenlehrgärten und die Beschaffung von Medikamenten.
Im Februar dieses Jahres erhielt der Verband einen Zuwendungsbescheid für das Bienenzuchtzentrum Bantin (BZZ). Er beinhaltet eine institutionelle Förderung in Höhe von 351.700 Euro als Fehlbedarfsfinanzierung für den laufenden Betrieb sowie 30.000 Euro für Investitionen, insbesondere für die Weiterentwicklung der Schleudertechnik.
Geplant ist in 2026 die Erweiterung der aktuellen Schleudertechnik zu einer vollständigen Schleuderstraße. Das soll künftig das Schleudern von ca. 1.500 Kilogramm Honig pro Tag mit einer Arbeitskraft statt mit bisher zwei bis drei Arbeitskräften ermöglichen. Aktuell sind im Bienenzuchtzentrum Bantin drei Mitarbeiter und zwei Auszubildende beschäftigt.
„Wir Menschen sind auf Bienen angewiesen. Sie sorgen für Biodiversität und Ernährungssicherheit, denn sie übernehmen rund 80 Prozent der Bestäubung der Nutz- und Wildpflanzen. Dazu zählen Obstbäume und Gemüse sowie Feldfrüchte, wie Raps oder Bohnen. Genauso brauchen die Bienen aber auch den Menschen, denn die Bestände gehen vielfach in bedenklichem Umfang zurück. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat deshalb den 20. Mai als Weltbienentag ausgerufen“, so Backhaus.
Aktuell kümmern sich in MV rund 3.300 Imkerinnen und Imker um etwa 30.000 Bienenvölker. Jährlich produzieren die Imker des Landes etwa 700 Tonnen Honig. „Bienenhonig ist nicht nur ein köstliches Nahrungsmittel, von dem jeder Deutsche durchschnittlich etwa 1,1 Kilogramm verbraucht. Die entzündungshemmende Wirkung von Honig wird auch in Heilmitteln verwendet. Der Honigbedarf in Deutschland wird nur zu etwa 20 Prozent aus heimischer Produktion gedeckt. Durch die Bestäubungsleistung wird der wirtschaftliche Wert der Honigbiene auf mindestens das 10- bis 15-Fache des Honigertrages geschätzt“, erklärt der Minister.
Außerdem verweist er auf die Rolle der Landwirte. „Auch sie sind wichtig bei der Erhaltung der Bienen. Schließlich werden 58 Prozent der Fläche unseres Landes landwirtschaftlich genutzt. Ich freue mich deshalb, dass unser Förderprogramm für das Anlegen von Blühstreifen bzw. Blühflächen sehr gut angenommen wird. Von 2018 bis 2022 wurden im Förderprogramm für ein- und mehrjährige Blühflächen jährlich 13.800 Hektar mit 9,2 Millionen Euro an 1.183 Antragsteller ausgegeben. Von 2023 bis 2025 wurden im Förderprogramm für mehrjährige Blühflächen jährlich 2.100 Hektar mit 1,7 Millionen Euro an 154 Antragsteller ausgegeben. Auf diese Weise wurde das Nahrungsangebot für Bienen nachhaltig verlängert.“
Auch öffentliches Grün und private Gärten sind für die Verbesserung der Nahrungssituation der Bienen von Bedeutung. „Und da zählt jede noch so kleine Wiese oder jedes begrünte Dach. Denn jeder kann selbst zum Bienenschutz und damit zur Artenvielfalt beitragen. Neben der Schaffung von Lebensräumen, in denen Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten für Insekten vorkommen, sollte man darauf achten, gezielt Gehölze oder Wildpflanzen aus der Region zu kaufen und anzupflanzen. Beliebt bei Wildbienen sind etwa Glockenblumen, Korbblütler wie Färberkamille und Rainfarn sowie der Natternkopf“, sagt er abschließend.
PM_Umwelt/Insekten
Zum Weltbienentag plädiert der NABU für mehr Natur im Garten
Berlin – Bei Bienen denken viele Menschen an Honig erzeugende Insekten, die im Bienenstock summen. Weniger bekannt sind deren wilde Schwestern. „Die Honigbiene ist ein Nutztier. Als solches hat sie bessere Unterstützung, um mit veränderten Umweltveränderungen klarzukommen“, sagt NABU-Insektenexpertin Dr. Laura Breitkreuz. „Unsere Hilfe brauchen die rund 600 Wildbienenarten, die es in Deutschland gibt. Mehr als die Hälfte dieser Arten ist in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht.“ Darum sei es wichtig, seinen Garten so zu gestalten, dass Wildbienen gut darin leben können. Zum Weltbienentag am 20. Mai gibt der NABU Tipps dafür.
- Hecken mit heimischen Sträuchern wie Schwarzer Holunder, Kornelkirsche, Gewöhnliche Felsenbirne, Hundsrose und Berberitze pflanzen statt Thuja und Kirschlorbeer. Nur auf die Blüten von heimischen Gehölzen fliegen die spezialisierten Wildbienen.
- Wiese und Kräuterrasen statt Zierrasen. Blumenwiesen aus heimischen Wildblumen und Gräsern werden von Jahr zu Jahr artenreicher. Bestehender Zierrasen, der nicht gedüngt und auf dem Wildkräuter geduldet werden, kann sich mit etwas Zeit zu einem artenreicheren Kräuterrasen entwickeln. Hier fühlen sich Wildbienen viel wohler als auf raspelkurzer Monokultur.
- Wildstaudenbeete anlegen. Ein buntes Blütenmeer aus Königskerze, Schafgarbe, Storchschnabel, Natternkopf, Hornklee und Akelei sieht nicht nur schön aus, es ist auch ein Schlemmerbuffet für viele Wildbienenarten. Wenn es dann noch eine wilde Ecke gibt, wo Brennnessel, Klee und Löwenzahn wachsen dürfen, ist das Bienen-Paradies perfekt. Bei der Wahl von Stauden und anderen Blühpflanzen ist es wichtig, dass die Blüten ungefüllt sind – nur so kommen Wildbienen und anderen Insekten an Nektar und Pollen.
- Wildbienen lieben Totholz. Deutschlands größte Wildbiene, die Blaue Holzbiene, braucht es beispielsweise als Lebensraum. Wichtig sind daher Totholzelemente wie Baumstümpfe, Benjeshecken oder Reisighaufen.
- Offener Boden und Sand. Zweidrittel der Wildbienenarten wie Sand-, Furchen- und Schmalbienen brauchen offene Stellen am Boden, etwa in der Wiese, oder Sandflächen, um ihre Bruthöhlen anzulegen.
- Auch Wildbienen haben Durst. Wer keinen Teich hat, kann die Wilde Karde in den Garten pflanzen. Sie ist nicht nur ein Magnet für Hummeln, an ihren Blattachsen sammelt sich Regenwasser ¬– so bietet sie natürliche Insektentränken.
Und was ist mit den beliebten Insektenhotels? „Mit unseren Tipps ist Wildbienen deutlich besser geholfen. Zudem sind viele Modelle aus dem Baumarkt nicht empfehlenswert“, sagt Dr. Breitkreuz. „Eine aus Naturschutzsicht gut gestaltete Insektennisthilfe ist aber zusätzlich zu einer bienenfreundlichen Gartengestaltung hilfreich.“
Mehr Infos: www.NABU.de/insektengarten
Infos zu wirksamen Insektenhotels: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/bienen/13704.html

