Städtepartnerschaft
Friedland in Böhmen war in diesem Jahr Gastgeber für das 29. Friedlandtreffen. Die kleine Stadt in Nordböhmen richtete das Städtetreffen zusammen mit ihrem örtlichen Fest „Friedland hat Spaß“ (ähnlich einem Stadtfest) aus. Vom 19.06. bis zum 22.06.2026 waren Delegationen aus Korfantow, Mieroszów, Mirosławiec, Debrzno (Polen), aus Frýdlant nad Ostravici (Tschechien), Friedland Brandenburg, Friedland Niedersachsen und aus unserem Friedland in Frýdlant v Čechách zu Gast.
Friedland in Mecklenburg wurde von Ines Prösch, Kirsten Steinke, Anja Lentz-Becker, Arite Hagemann, Matthias Noack und André Totzeck vertreten. André brachte uns bis zum frühen Nachmittag sicher ins ungefähr 420 Kilometer entfernte Friedland in Böhmen. Nach Ankunft in der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft, konnten wir uns in den Wohnbereichen des dortigen Internats für den offiziellen Empfang frisch machen. Ein Teil der Zimmer des Internats nahm alle Delegationen als „Gemeinschaftsunterkunft“ auf. In einfachen Zwei- bis Vierbettzimmern schliefen vom Fahrer bis zum Bürgermeister alle. Frisch und hübsch gemacht ging es für uns ins örtliche Kino. Im Filmsaal fand auf und neben der Bühne der offizielle Empfang statt. Neben unseren Delegationen, dem Gastgeber und ihren Bürgermeistern/innen waren auch Abgeordnete höherer Ebenen aus Kreis und Land zu Gast. Die Musikschule Friedlands (Böhmen) stellte in mehreren Auftritten mit Gesang und Instrumenten ihre gute und breite Ausbildung unter Beweis. Die obligatorischen Gastgeschenke fanden den Weg zu Bürgermeister Dan Ramzer. Wir überreichten symbolisch und stilvoll eine (hölzerne) E-Gitarre und einen Gutschein in Höhe von 150,00 EUR für die örtliche Musikschule. Ich hatte schon auf der Bühne das Gefühl, den richtigen Nerv bei unseren Gastgebern getroffen zu haben!
Ein Dankeschön an dieser Stelle an den hiesigen Instrumentenbauer für die Holzgitarre und an die zuständigen Verwaltungsdamen für die sehr gute Recherche und die sehr passende Geschenkidee. Während des Empfangs vorgetragene Eröffnungsreden, Gruß- und Dankesworte wurden dank sehr guter Organisation von den Moderatoren und einem Simultandolmetscher ins Polnische und Deutsche übersetzt. Dieser „Sprachservice“ wurde durchgängig während des gesamten Wochenendprogramms durchgeführt, sodass alle Informationen immer rechtzeitig passend an den Mann gebracht wurden – auch hier ein dickes Dankeschön an die Organisatoren und die „Sprachgenies“.
Nach dem Empfang ging es für uns in den Saal des direkt gegenüber befindlichen Restaurants zu Unterhaltung und Abendessen. Wir wurden mit regionaler, tschechischer Küche (Knödel und Gulasch, …) äußerst lecker versorgt. Unseren Durst durften wir mit einem vielseitigen Angebot (auch tschechisches Bier vom Fass) vollständig stillen. Empfangen wurden wir mit sehr eleganten Auftritten junger Tanzsportler. Sie führten vor uns ca. 70 Friedländern und den Augen ihrer Eltern und Trainer in mehreren Auftritten das volle Programm der Standard- und Lateintänze auf. In ihren schicken, glitzernden Kostümen holten sie sich dank ihrer sehr guten Darbietungen jedes Mal einen tosenden Applaus von uns und den anderen Zuschauern ab! Zwischendurch wurde die Abendunterhaltung mit der Aufführung eines kleinen fabelähnlichen Märchens aufgelockert. Die so um die 8 – 10 Jahre alten Lütten zeigten keinerlei Lampenfieber und brachten ihr Theaterstück sehr anschaulich ans Publikum. Auch sie bekamen zu Recht ausgiebigen Applaus. Den restlichen Abend ließen wir bei Gesprächen in Deutsch, Polnisch, Tschechisch, und Englisch sowie mit Händen und Füßen ausklingen. Nebenbei konnte bei bunter Musik getanzt werden. Die kulinarische Versorgung bleib ebenfalls den ganzen Abend über erhalten.
Am Samstagmorgen wurde im Speisesaal gemeinsam gefrühstückt. Danach wurde auf dem Schulgelände für ein Gemeinschaftsfoto aller Delegationen Aufstellung genommen. Im Anschluss erhielten wir einen geführten Stadtrundgang. Wir bekamen Einblicke in die Räume und den Betrieb der örtlichen Förderschule. Wir besichtigten die städtische Sportanlage mit Sportplatz, Tribüne und der noch sehr neuen und sehr gut ausgestatteten Eishalle. Neben dem Blick in die modernen, umfangreichen Katakomben durften wir uns im Eishockey-Torschuss probieren. Ob mit oder ohne Zielwasser, hier ging für uns „Flachlandtiroler“ nicht viel. Im weiteren Rundgang landeten wir im Stadtpark und konnten uns bei „Friedland hat Spaß“ unters Volk mischen. Schausteller, Händler, Imbisse und Trödler sorgten zusammen mit den Friedländer Bürgern und ihren Gästen für ein buntes Treiben.
Am Ende des Stadtrundganges landeten wir im alten, traditionsreichen Zeremoniensaal des Rathauses. In stilvollem, geschichtsträchtigem Rahmen durfte sich jede Delegation ins Ehrenbuch der Stadt Friedland in Böhmen eintragen.
Anschließend fand im direkt nebenan gelegenen Büro des Bürgermeisters die Bürgermeisterrunde zu Organisation und Vorlauf der weiteren kommenden Friedlandtreffen statt. Frau Prösch und ich als Stadtpräsident nahmen stellvertretend daran teil. Die Schlüsselübergabe an Mirosławiec als turnusmäßig nächstem Ausrichter erfolgte bereits am Empfangsabend. Doch könnte unter Umständen auch Friedland in Niedersachsen der nächste Ausrichter werden. Die endgültige Entscheidung fällt im diesjährigen September. Auch „die Ableger“ dieses großen Friedlandtreffens – das Jugendtreffen (gleicher Ausrichter wie beim großen Friedlandtreffen, ein Jahr später), der Friedland-Cup in Frýdlant nad Ostravici (Fußball, D-Jugend) und die Teilnahmen am internationalen Wasserballturnier in Korfantow wurden angesprochen. So können die Gedanken von internationalen Freundschaften, Völkerverständigung und europäischer Gemeinschaft schon in jungen Jahren wachsen!
Bevor wir uns in der Rathausumgebung wieder ins Getümmel von „Friedland feiert“ stürzen konnten, bekamen wir im Rathausinnenhof am frühen Nachmittag ein buntes Mittagessen serviert. Anschließend konnten wir das musikalische Programm auf der großen Bühne auf dem Marktplatz vorm Rathaus genießen, uns von dem Treiben der Händler, Künstler und Gäste im Rathausumfeld inspirieren lassen oder auch den Rathausturm besteigen und von dort einen weiten Blick ins Umland schweifen lassen. Höhe war und ist jedoch nicht jedermanns Sache, so lauschten einige von uns ohne Turmbesuch lieber den rockigen Klängen auf der Marktplatzbühne. Das doch eng getaktet anmutende Rahmenprogramm entpuppte sich hier als recht gemütlich. Die „freie Zeit“ im Rahmen von „Friedland feiert“ wurde zusammen mit der guten Versorgung über einzelne Imbissstände und das Catering im Rathaushof von unserer Delegation als sehr angenehm empfunden. So blieb immer wieder Zeit für Gespräche unter den Friedlands und auch Einblicke in das örtliche Leben. Mit einer Art Shutle-Transfer wurden durch das Team von und mit Bürgermeister Dan Ramzer bedarfsgerecht die Rücktouren zur Unterkunft angeboten und durchgeführt. So konnte sich fast jeder seine individuelle Feierabendzeit zurechtlegen. Für mich war an diesem Tag besonders erstaunlich, was eine ähnlich große tschechische Kleinstadt wie wir, alles an Sport-, Bildungs-, Kultur- und Gemeinschaftseinrichtungen für ihre Bürger vor- und unterhalten kann. So ähnlich erging es mir schon im letzten Jahr, als wir zu Gast in Frydlant nad Ostravici waren. Es liegt wahrscheinlich an den etwas anders gelagerten, politisch-gesellschaftlichen Strukturen für Kommunen in Tschechien. Vielleicht sollten unsere überregionalen Abgeordneten öfter zu unseren Nachbarn schauen?!
Am Sonntag wanderten wir nach dem Frühstück direkt von der Unterkunft zur nahe gelegenen Staatsburg Frydlant. Wir besichtigten Staatsburg und -schloss Frydlant unter Führung unseres Dolmetschers, Sven. So erhielten wir bei kurzweiligem und sehr anschaulichem Vortrag Einblicke in die Historie der Schlossburg / des Burgschlosses mit den Verbindungen zu Albrecht von Waldstein (Wallenstein) oder den original dargestellten Adelswohnungen des 19. Jahrhunderts. Von hier gings mit dem Bus nach Bad Liebwerda. Im Kurort und ehemaligen Stammsitz des Adelsgeschlechtes Clam-Gallas (eng verbunden mit der Geschichte von Schloss Frydlant) befindet sich heute eine Kurklinik mit Hotel. Neben dem Heilquellwasser werden viele weitere Heil- und Reha-Anwendungen angeboten. Die Anlage kann anteilig auch frei für Wellness-Angebote und Urlaube gebucht werden. Neben der kulinarischen Versorgung zum Mittag bekamen wir Einblick in Behandlungsräume, in die technischen Räume der Heilquelle, wir besichtigten die restaurierte Kolonnade (rundes, historisches, überdachtes und nach innen offenes Bauwerk), durften das Heilwasser kosten und wurden durch den Kurpark geführt. Danach ging es zu Fuß in malerischer Umgebung am Fuße des Isergebirges einen Ort weiter nach Hejnice zur Kirche Mariä Heimsuchung. Neben den kulturellen und historischen Erläuterungen brachten die dicken Kirchenmauern in ihrem Inneren etwas willkommene Abkühlung gegenüber der unermüdlichen Sonne im Freien. Von diesem historisch-religiösen Rahmen ging es direkt über zu wirtschaftlichen, feucht-fröhlichen Inhalten. Wir besuchten ein kleines Start-Up-Unternehmen, die Raspenava Distillery. Vom Chef selbst wurden wir durch die Destille geführt, durften hier und da mal riechen und bekamen Antworten auf fast alle Fragen. Im Hofladen bzw. Werksverkauf kosteten wir einige Liköre und/oder Brände, auch eine noch bisher nicht verkaufte Marktneuheit aus Mandel war dabei. Trotzdem konnten alle Teilnehmer ohne Ausfallerscheinungen ins Abendprogramm gehen.
Zurück in der Unterkunft standen noch die obligatorischen sportlichen Spaß-Aktivitäten wie bspw. ein abgewandeltes Boule oder „Der legenden Henne ihre Eier so schnell und treffsicher wie möglich abnehmen“ auf dem Programm. Das mittlerweile traditionelle Friedland-Stein-Werfen gehörte ebenfalls dazu. Hier gewannen den Titel verteidigend die Friedländer aus Böhmen. Wir holten einen guten 6. Platz.
Bei den anderen Disziplinen zusammengefasst schafften wir es als Dritter sogar aufs Treppchen! Mit einem leckeren Grillbüffet, guten Gesprächen mit bekannten und neuen Freunden sowie dem einen oder anderen sinnlichen Getränk ließen wir den Abend ausklingen.
Einige weitgereiste, polnische Delegationen verabschiedeten sich noch an diesem Abend. Alle anderen fielen sich am Montagmorgen nach dem Frühstück noch einmal um den Hals und verabschiedeten sich herzlich. Ein riesiges und herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft und die sehr gute Organisation des sehr interessanten und kurzweiligen Programms geht raus an das gesamte Team von Frýdlant v Čechách mit und um ihren Bürgermeister Dan Ramzer!
Danke und auf Wiedersehen!
Grüße aus Friedland in Mecklenburg,
Matthias Noack
Ein erlebnisreiches Wochenende liegt hinter den jungen Fußballern des TSV Friedland 1814 e. V. Beim diesjährigen Friedland-Cup in der tschechischen Partnerstadt Frydlant nad Ostravici vertrat die Friedländer Delegation mit einer der weitesten Anreisen die Stadt Friedland und den Verein. Nach der Anreise am Freitag stand am Sonnabend das internationale Fußballturnier im Mittelpunkt, bevor die Mannschaft am Sonntagabend wieder die Heimreise antrat.

Sportlich erreichten die Friedländer einen fünften Platz unter sechs Mannschaften. Noch wichtiger als das Ergebnis waren jedoch die vielen gemeinsamen Erlebnisse mit den Kindern aus den Partnerstädten. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer vom hervorragenden Fußballplatz der Gastgeber. Auch die gemeinsame Übernachtung in einer Schule wird den Jungen noch lange in Erinnerung bleiben.

Große Freude herrschte bei Eddy Korth und Yannik Geduhn, die jeweils ein Tor für Friedland erzielen konnten. Neben dem Fußball sorgten weitere Wettbewerbe wie Jenga, Bogenschießen und ein Geschicklichkeitswettkampf mit Hammer und Nagel für Spaß und Abwechslung.
Auch abseits des Sports stellten sich die Kinder einer besonderen Herausforderung. Auf Initiative ihrer Betreuer und Trainer lernten alle Teilnehmer der Friedländer Delegation mindestens zehn tschechische Vokabeln. Die Aufgabe wurde von allen erfolgreich gemeistert und trug dazu bei, Berührungsängste abzubauen und den Austausch mit den Gastgebern zu fördern.

Ein besonderer Höhepunkt war der Dank von Mannschaftskapitän Oskar Franz an die Gastgeber. Gemeinsam mit dem Dolmetscher hatte er einen tschechischen Text vorbereitet, gelernt und schließlich vorgetragen. Für diese Geste erhielt er großen Applaus. Als Anerkennung überreichten die Gastgeber der Friedländer Delegation einen Schal des örtlichen Fußballvereins 1. BFK Frydlant nad Ostravici. Damit wurde die gelebte Freundschaft zwischen den Partnerstädten auf besondere Weise sichtbar.
Die Reise zeigte einmal mehr, dass der Friedland-Cup weit mehr als ein Fußballturnier ist. Freundschaften, gegenseitiger Respekt und das Kennenlernen anderer Kulturen stehen hier im Mittelpunkt.
Ein herzlicher Dank gilt der Stadtverwaltung Friedland für die Organisation der Reise sowie dem Trainerstab der D-Jugend um Michael Mülling, unseren Spieler der 1. Herrenmannschaft Tom Wittnebel und dem Abteilungsleiter Fußball Jan Anterhaus. Sie haben den TSV Friedland 1814 e. V. und die Stadt Friedland während des gesamten Wochenendes engagiert und würdig vertreten.
Ein weiterer herzlicher Dank für die Unterstützung der Fahrt zum Friedland-Cup geht an die SB-Tankstelle Friedland, das Star-Camp Cosa, an die Rodat Bau GmbH, die Agrardienste Genzkow und die Friedländer Landhandels- und Dienste GmbH.
Friedland, den 10.06.2026
Hannes Welchar
Co-Trainer
Die Bürgermeisterin unserer Partnerstadt Friedland in Brandenburg, Frau Lisiecki, und ihr Stellvertreter Herr Pape, wurden heute zum offiziellen Antrittsbesuch im Friedländer Rathaus begrüßt. Empfangen wurden Sie vom Bürgermeister, Herrn Nieswandt und den beiden Stellvertreterinnen, Frau Wölk und Frau Enenkel. Aus dem Bereich der Politik stieß im Laufe des Vormittags der Stadtpräsident, Herr Noack, zur Runde.
Im Mittelpunkt standen das persönliche Kennenlernen sowie der Austausch über aktuelle kommunale Herausforderungen und die zukünftige Zusammenarbeit zwischen beiden Partnerstädten.
Die Städtepartnerstadt lebt vom persönlichen Dialog und vom Engagement vieler Menschen auf beiden Seiten. Die Partnerschaft ist ein wertvoller Beitrag zur Völkerverständigung und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Begegnungen und gemeinsame Projekte.
Zum Programm des Besuchs gehörte ein kleiner Rundgang durch das Rathaus und das Kennenlernen der Stadt mit einem Rundgang entlang der Stadtmauer. Ein Blick vom Fangelturm auf unsere Stadt von oben durfte dabei nicht fehlen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde anschließend das Standesamt in der Wassermühle besichtigt, auf welches die Stadt sehr stolz ist.
Mit einer rustikalen Kaffeetafel im Museum fand der Besuchstag sein Ende. An dieser Runde wollte auch die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Gabriele Klobusinski, teilnehmen, die seit Jahren in der Städtepartnerschaftsarbeit sehr aktiv unterwegs ist und besonders mit Friedland/Brandenburg viele schöne Erlebnisse verbindet – aber leider hatte ein Virus sie erwischt.
Der Antrittsbesuch markiert einen weiteren wichtigen Schritt zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen. Beide Stadtoberhäupter vereinbarten den Austausch in den kommenden Jahren weiter zu pflegen und auszubauen.
Friedland, den 10.06.2026
Ihre Stadtverwaltung
Mit großer Vorfreude startet heute die Delegation der Stadt zum diesjährigen Friedland-Cup, ein Fußballturnier, welches im Rahmen der langjährigen Städtepartnerschaft stattfindet.
Die Spieler des TSV Friedland 1814 e. V. Hendrik, Paul, Oskar, Yannik, Matteo, Eddy, Lean, Janek und Fero mit ihren Betreuern Hannes Welchar, Michael Mülling, Tom Wittnebel und Jan Anterhaus machen sich auf den Weg nach Frydlant nad Ostravici (Tschechien), um gemeinsam ein sportliches und kulturelles Wochenende zu erleben.
Der Friedland-Cup steht seit vielen Jahren für weit mehr als nur Fußball. Das Turnier bringt junge Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern zusammen und sorgt so für Begegnungen, Freundschaften und internationalen Austausch.
Besonders passend fällt der Start der Reise in eine Zeit, in der die Fußballwelt erneut ihren Blick auf die große Bühne des internationalen Fußballs richtet. Mit dem kommenden Beginn der Fußballweltmeisterschaft wächst weltweit die Begeisterung für den Sport, der Menschen unterschiedlichster Herkunft verbindet. Die Fußball-Werte wie Teamgeist, Leidenschaft, Respekt und internationales Miteinander spiegeln sich auch im Friedland-Cup wider.
Die Stadt wünscht allen Teilnehmern eine gute Reise, spannende Spiele und faire Wettkämpfe und viele unvergessliche Begegnungen beim Friedland-Cup. Möge der Geist des Fußballs, der in den kommenden Tagen weltweit gefeiert wird, auch das Turnier prägen und die Freundschaft zwischen den Partnerstädten weiter stärken.
Stadtverwaltung Friedland
Zum offiziellen Friedlandtreffen in unserer Stadt im Jahr 2024 haben wir mit allen teilnehmenden Partnerstädten auf unserem Marktplatz „Pflanzbänke“ eingeweiht.
Jede Partnerstadt hat ihre „Pflanzbank“, die den Namen der jeweiligen Stadt trägt, mit einer Rose bepflanzt – als symbolisches Zeichen für das weitere Erblühen unserer Städtepartnerschaftsarbeit.
Damit diese Bänke das gesamte Jahr über eine blühende Augenweide sind und auch bleiben, haben die Kinder der Freien Demokratischen Schule an die Stadt einen Antrag zur Übernahme der Pflege gestellt. Bürgermeister und Stadtpräsident haben hier gerne zugestimmt.
Am 17.03.2026 haben die Schüler mit Unterstützung des Bauhofes damit begonnen, die Pflanzbänke „frühjahrsfein“ zu machen. Inzwischen sind alle 10 Partnerschaftsbänke mit Frühblühern und weiteren dauerhaften Stauden bestückt worden und laden zum Verweilen ein. Darauf können die Schüler wirklich stolz sein.
Mit Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass unsere Friedland-Bank zum Teil in den Stadtfarben Rot / Weiß bepflanzt wurde.
Die Stadtverwaltung dankt den Schülern der FDS für die coole Idee der Unterstützung, die Mühe, den Einsatz und freut sich auf ganzjährige farbenfrohe Friedlandbänke auf unserem Marktplatz.
Mit ihrer Arbeit sorgen die Schüler nicht nur für mehr Farbe im Leben, sondern zeigen auch wie wichtig Engagement und Gemeinschaftssinn sind. DANKE!
Ihre Stadtverwaltung
Im Rahmen unserer Städtepartnerschaftsarbeit finden in diesem Jahr zwei weitere bedeutende Veranstaltungen in Tschechien statt. So wird der Friedland-Cup, ein Fußballturnier der D-Jugend (Spieler mit 11 bis 12 Jahren), in Frydlant nad Ostravici ausgetragen, während das offizielle Friedlandtreffen mit den Vertretern aus Politik und Wirtschaft in Frydlant Böhmen geplant wird.
Unser Friedland hat für beide Ereignisse die entsprechenden Einladungen der jeweiligen Partnerstädte erhalten. Derzeit erfolgt die Zusammenstellung der Delegationen durch die Stadtverwaltung, wobei wir zur Teilnahme am Friedland-Cup vom TSV Friedland 1814 e. V. unterstützt werden.
Frydlant/Böhmen liegt am Rande des Isergebirges gute 400 km von uns entfernt. Besonders bekannt sind die Wallenstein-Burg und das historische Rathaus.

Rathaus Frydlant / Böhmen mit Statue von Albrecht von Wallenstein
Wikipedia - zur Info: "Nach dem Münchner Abkommen 1938 kam die Stadt als Teil des Sudetenlandes zu Deutschland und erhielt 1939 den neuen offiziellen Namen Friedland (Isergebirge). Sie war bis 1945 Sitz des Landkreises Friedland im Isergebirge, Regierungsbezirk Aussig, im Reichsgau Sudetenland. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Friedland wieder zur Tschechoslowakei und wurde in Frýdlant v Čechách umbenannt."
Frydlant/Böhmen hat schon 2002 (das 7. Treffen) und 2010 (das 15. Treffen) ausgerichtet. 2020 ist das Treffen in Böhmen wegen Corona ausgefallen. Nach 16 Jahren richtet damit Frydlant/Böhmen wieder ein Friedlandtreffen aus. Frydland nad Ostravici liegt ca. 820 km von uns entfernt in Nord-Mähren im Tal des Flusses Ostravici in 360 Metern Höhe über dem Meeresspiegel, am höchsten Berg der Mährisch-Schlesischen Beskiden, dem Kahlberg mit seinen 1.323 Metern.

Blick auf den Kahlberg, König der Mährisch-Schlesischen Beskiden
Wikipedia – zur Info: Der Ort Friedland entstand am Ende des 13. Jahrhunderts im Zuge der Kolonisation. Nach bewegender Geschichte erfolgte in den 1920er Jahren die Änderung des bisherigen Ortsnamens in Frýdlant nad Ostravicí.
Frydlant nad Ostravici organisiert nach unseren Unterlagen den 4. Friedland-Cup (2002, 2008, 2016) in unserer Städtepartnerschaftsgeschichte, die 1996 begann. Unsere Stadt freut sich auf die Fortführung des Austausches und die damit verbundene Vertiefung der partnerschaftlichen Beziehungen.
Ihre Stadtverwaltung

