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Informationen aus dem Rathaus

Nachruf Erika Schulz

In den 1990er-Jahren war sie als Reinigungskraft in unserer Verwaltung tätig. Mit ihrer warmherzigen, offenen und ehrlichen Art hat sie die Verwaltung bereichert. Ihre ehemaligen Kolleginnen werden Erika in dankbarer und liebevoller Erinnerung behalten. Ihr Lächeln, ihre Herzlichkeit und ihre Menschlichkeit bleiben unvergessen. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden.

 

„Friedland hat Spaß“ – Friedlandtreffen 2026 in Frýdlant v Čechách

Friedland in Böhmen war in diesem Jahr Gastgeber für das 29. Friedlandtreffen. Die kleine Stadt in Nordböhmen richtete das Städtetreffen zusammen mit ihrem örtlichen Fest „Friedland hat Spaß“ (ähnlich einem Stadtfest) aus. Vom 19.06. bis zum 22.06.2026 waren Delegationen aus Korfantow, Mieroszów, Mirosławiec, Debrzno (Polen), aus Frýdlant nad Ostravici (Tschechien), Friedland Brandenburg, Friedland Niedersachsen und aus unserem Friedland in Frýdlant v Čechách zu Gast.

Friedland in Mecklenburg wurde von Ines Prösch, Kirsten Steinke, Anja Lentz-Becker, Arite Hagemann, Matthias Noack und André Totzeck vertreten. André brachte uns bis zum frühen Nachmittag sicher ins ungefähr 420 Kilometer entfernte Friedland in Böhmen. Nach Ankunft in der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft, konnten wir uns in den Wohnbereichen des dortigen Internats für den offiziellen Empfang frisch machen. Ein Teil der Zimmer des Internats nahm alle Delegationen als „Gemeinschaftsunterkunft“ auf. In einfachen Zwei- bis Vierbettzimmern schliefen vom Fahrer bis zum Bürgermeister alle. Frisch und hübsch gemacht ging es für uns ins örtliche Kino. Im Filmsaal fand auf und neben der Bühne der offizielle Empfang statt. Neben unseren Delegationen, dem Gastgeber und ihren Bürgermeistern/innen waren auch Abgeordnete höherer Ebenen aus Kreis und Land zu Gast. Die Musikschule Friedlands (Böhmen) stellte in mehreren Auftritten mit Gesang und Instrumenten ihre gute und breite Ausbildung unter Beweis. Die obligatorischen Gastgeschenke fanden den Weg zu Bürgermeister Dan Ramzer. Wir überreichten symbolisch und stilvoll eine (hölzerne) E-Gitarre und einen Gutschein in Höhe von 150,00 EUR für die örtliche Musikschule. Ich hatte schon auf der Bühne das Gefühl, den richtigen Nerv bei unseren Gastgebern getroffen zu haben!

Ein Dankeschön an dieser Stelle an den hiesigen Instrumentenbauer für die Holzgitarre und an die zuständigen Verwaltungsdamen für die sehr gute Recherche und die sehr passende Geschenkidee. Während des Empfangs vorgetragene Eröffnungsreden, Gruß- und Dankesworte wurden dank sehr guter Organisation von den Moderatoren und einem Simultandolmetscher ins Polnische und Deutsche übersetzt. Dieser „Sprachservice“ wurde durchgängig während des gesamten Wochenendprogramms durchgeführt, sodass alle Informationen immer rechtzeitig passend an den Mann gebracht wurden – auch hier ein dickes Dankeschön an die Organisatoren und die „Sprachgenies“.

Nach dem Empfang ging es für uns in den Saal des direkt gegenüber befindlichen Restaurants zu Unterhaltung und Abendessen. Wir wurden mit regionaler, tschechischer Küche (Knödel und Gulasch, …) äußerst lecker versorgt. Unseren Durst durften wir mit einem vielseitigen Angebot (auch tschechisches Bier vom Fass) vollständig stillen. Empfangen wurden wir mit sehr eleganten Auftritten junger Tanzsportler. Sie führten vor uns ca. 70 Friedländern und den Augen ihrer Eltern und Trainer in mehreren Auftritten das volle Programm der Standard- und Lateintänze auf. In ihren schicken, glitzernden Kostümen holten sie sich dank ihrer sehr guten Darbietungen jedes Mal einen tosenden Applaus von uns und den anderen Zuschauern ab! Zwischendurch wurde die Abendunterhaltung mit der Aufführung eines kleinen fabelähnlichen Märchens aufgelockert. Die so um die 8 – 10 Jahre alten Lütten zeigten keinerlei Lampenfieber und brachten ihr Theaterstück sehr anschaulich ans Publikum. Auch sie bekamen zu Recht ausgiebigen Applaus. Den restlichen Abend ließen wir bei Gesprächen in Deutsch, Polnisch, Tschechisch, und Englisch sowie mit Händen und Füßen ausklingen. Nebenbei konnte bei bunter Musik getanzt werden. Die kulinarische Versorgung bleib ebenfalls den ganzen Abend über erhalten.

Am Samstagmorgen wurde im Speisesaal gemeinsam gefrühstückt. Danach wurde auf dem Schulgelände für ein Gemeinschaftsfoto aller Delegationen Aufstellung genommen. Im Anschluss erhielten wir einen geführten Stadtrundgang. Wir bekamen Einblicke in die Räume und den Betrieb der örtlichen Förderschule. Wir besichtigten die städtische Sportanlage mit Sportplatz, Tribüne und der noch sehr neuen und sehr gut ausgestatteten Eishalle. Neben dem Blick in die modernen, umfangreichen Katakomben durften wir uns im Eishockey-Torschuss probieren. Ob mit oder ohne Zielwasser, hier ging für uns „Flachlandtiroler“ nicht viel. Im weiteren Rundgang landeten wir im Stadtpark und konnten uns bei „Friedland hat Spaß“ unters Volk mischen. Schausteller, Händler, Imbisse und Trödler sorgten zusammen mit den Friedländer Bürgern und ihren Gästen für ein buntes Treiben.

Am Ende des Stadtrundganges landeten wir im alten, traditionsreichen Zeremoniensaal des Rathauses. In stilvollem, geschichtsträchtigem Rahmen durfte sich jede Delegation ins Ehrenbuch der Stadt Friedland in Böhmen eintragen.

Anschließend fand im direkt nebenan gelegenen Büro des Bürgermeisters die Bürgermeisterrunde zu Organisation und Vorlauf der weiteren kommenden Friedlandtreffen statt. Frau Prösch und ich als Stadtpräsident nahmen stellvertretend daran teil. Die Schlüsselübergabe an Mirosławiec als turnusmäßig nächstem Ausrichter erfolgte bereits am Empfangsabend. Doch könnte unter Umständen auch Friedland in Niedersachsen der nächste Ausrichter werden. Die endgültige Entscheidung fällt im diesjährigen September. Auch „die Ableger“ dieses großen Friedlandtreffens – das Jugendtreffen (gleicher Ausrichter wie beim großen Friedlandtreffen, ein Jahr später), der Friedland-Cup in Frýdlant nad Ostravici (Fußball, D-Jugend) und die Teilnahmen am internationalen Wasserballturnier in Korfantow wurden angesprochen. So können die Gedanken von internationalen Freundschaften, Völkerverständigung und europäischer Gemeinschaft schon in jungen Jahren wachsen!

Bevor wir uns in der Rathausumgebung wieder ins Getümmel von „Friedland feiert“ stürzen konnten, bekamen wir im Rathausinnenhof am frühen Nachmittag ein buntes Mittagessen serviert. Anschließend konnten wir das musikalische Programm auf der großen Bühne auf dem Marktplatz vorm Rathaus genießen, uns von dem Treiben der Händler, Künstler und Gäste im Rathausumfeld inspirieren lassen oder auch den Rathausturm besteigen und von dort einen weiten Blick ins Umland schweifen lassen. Höhe war und ist jedoch nicht jedermanns Sache, so lauschten einige von uns ohne Turmbesuch lieber den rockigen Klängen auf der Marktplatzbühne. Das doch eng getaktet anmutende Rahmenprogramm entpuppte sich hier als recht gemütlich. Die „freie Zeit“ im Rahmen von „Friedland feiert“ wurde zusammen mit der guten Versorgung über einzelne Imbissstände und das Catering im Rathaushof von unserer Delegation als sehr angenehm empfunden. So blieb immer wieder Zeit für Gespräche unter den Friedlands und auch Einblicke in das örtliche Leben. Mit einer Art Shutle-Transfer wurden durch das Team von und mit Bürgermeister Dan Ramzer bedarfsgerecht die Rücktouren zur Unterkunft angeboten und durchgeführt. So konnte sich fast jeder seine individuelle Feierabendzeit zurechtlegen. Für mich war an diesem Tag besonders erstaunlich, was eine ähnlich große tschechische Kleinstadt wie wir, alles an Sport-, Bildungs-, Kultur- und Gemeinschaftseinrichtungen für ihre Bürger vor- und unterhalten kann. So ähnlich erging es mir schon im letzten Jahr, als wir zu Gast in Frydlant nad Ostravici waren. Es liegt wahrscheinlich an den etwas anders gelagerten, politisch-gesellschaftlichen Strukturen für Kommunen in Tschechien. Vielleicht sollten unsere überregionalen Abgeordneten öfter zu unseren Nachbarn schauen?!

Am Sonntag wanderten wir nach dem Frühstück direkt von der Unterkunft zur nahe gelegenen Staatsburg Frydlant. Wir besichtigten Staatsburg und -schloss Frydlant unter Führung unseres Dolmetschers, Sven. So erhielten wir bei kurzweiligem und sehr anschaulichem Vortrag Einblicke in die Historie der Schlossburg / des Burgschlosses mit den Verbindungen zu Albrecht von Waldstein (Wallenstein) oder den original dargestellten Adelswohnungen des 19. Jahrhunderts. Von hier gings mit dem Bus nach Bad Liebwerda. Im Kurort und ehemaligen Stammsitz des Adelsgeschlechtes Clam-Gallas (eng verbunden mit der Geschichte von Schloss Frydlant) befindet sich heute eine Kurklinik mit Hotel. Neben dem Heilquellwasser werden viele weitere Heil- und Reha-Anwendungen angeboten. Die Anlage kann anteilig auch frei für Wellness-Angebote und Urlaube gebucht werden. Neben der kulinarischen Versorgung zum Mittag bekamen wir Einblick in Behandlungsräume, in die technischen Räume der Heilquelle, wir besichtigten die restaurierte Kolonnade (rundes, historisches, überdachtes und nach innen offenes Bauwerk), durften das Heilwasser kosten und wurden durch den Kurpark geführt. Danach ging es zu Fuß in malerischer Umgebung am Fuße des Isergebirges einen Ort weiter nach Hejnice zur Kirche Mariä Heimsuchung. Neben den kulturellen und historischen Erläuterungen brachten die dicken Kirchenmauern in ihrem Inneren etwas willkommene Abkühlung gegenüber der unermüdlichen Sonne im Freien. Von diesem historisch-religiösen Rahmen ging es direkt über zu wirtschaftlichen, feucht-fröhlichen Inhalten. Wir besuchten ein kleines Start-Up-Unternehmen, die Raspenava Distillery. Vom Chef selbst wurden wir durch die Destille geführt, durften hier und da mal riechen und bekamen Antworten auf fast alle Fragen. Im Hofladen bzw. Werksverkauf kosteten wir einige Liköre und/oder Brände, auch eine noch bisher nicht verkaufte Marktneuheit aus Mandel war dabei. Trotzdem konnten alle Teilnehmer ohne Ausfallerscheinungen ins Abendprogramm gehen.

Zurück in der Unterkunft standen noch die obligatorischen sportlichen Spaß-Aktivitäten wie bspw. ein abgewandeltes Boule oder „Der legenden Henne ihre Eier so schnell und treffsicher wie möglich abnehmen“ auf dem Programm. Das mittlerweile traditionelle Friedland-Stein-Werfen gehörte ebenfalls dazu. Hier gewannen den Titel verteidigend die Friedländer aus Böhmen. Wir holten einen guten 6. Platz.

Bei den anderen Disziplinen zusammengefasst schafften wir es als Dritter sogar aufs Treppchen! Mit einem leckeren Grillbüffet, guten Gesprächen mit bekannten und neuen Freunden sowie dem einen oder anderen sinnlichen Getränk ließen wir den Abend ausklingen.

Einige weitgereiste, polnische Delegationen verabschiedeten sich noch an diesem Abend. Alle anderen fielen sich am Montagmorgen nach dem Frühstück noch einmal um den Hals und verabschiedeten sich herzlich. Ein riesiges und herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft und die sehr gute Organisation des sehr interessanten und kurzweiligen Programms geht raus an das gesamte Team von Frýdlant v Čechách mit und um ihren Bürgermeister Dan Ramzer!

Danke und auf Wiedersehen!

Grüße aus Friedland in Mecklenburg,

Matthias Noack

Bundesweiter Aktionstag „Kommunen am Limit“ am 22. Juni 2026

Stadt Friedland beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag – Die Belastungsgrenze ist erreicht.

Am 22. Juni 2026 beteiligt sich die Stadt Friedland am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“. Gemeinsam mit Städten und Gemeinden in ganz Deutschland macht die Stadt auf die dramatische finanzielle Situation der Kommunen aufmerksam.

Lange Zeit wurde bei kommunalen Finanzproblemen vor allem über freiwillige Leistungen gesprochen: über Schwimmbäder, Bibliotheken, Museen, Kulturangebote oder freiwillige Zuschüsse. Diese Diskussion greift heute viel zu kurz.

Mittlerweile geht es vielerorts nicht mehr um die Frage, ob ein Freibad geöffnet bleiben kann oder ob Kulturangebote eingeschränkt werden müssen. Es geht um die grundlegende Funktionsfähigkeit der kommunalen Infrastruktur. Es geht um die Frage: Können Straßen saniert oder müssen sie gesperrt werden? Können Brücken rechtzeitig instandgesetzt werden? Können notwendige Investitionen in Kindertagesstätten, Schulen, Feuerwehren und öffentliche Einrichtungen noch finanziert werden? Oder bleibt am Ende nur noch das Aufstellen eines Warnkegels, weil die finanziellen Mittel für eine Reparatur fehlen?

Die Kommunen stehen unter einem enormen Druck. Steigende Tarifabschlüsse, höhere Energie- und Baukosten, zunehmende gesetzliche Anforderungen sowie immer neue Aufgaben führen zu einer dauerhaften Überlastung der kommunalen Haushalte. Dadurch verlieren immer mehr Kommunen die notwendigen finanziellen Spielräume, um die Infrastruktur für das Leben in den Gemeinden aufrechtzuerhalten.

Die Stadt Friedland verzeichnet im Haushaltsjahr 2026 ein Defizit von rund 12 Millionen Euro. Diese Zahl verdeutlicht die Dimension der Herausforderungen. Dabei handelt es sich nicht um die Folge mangelnder Sparsamkeit oder fehlender Haushaltsdisziplin. Vielmehr zeigt sich hier ein strukturelles Problem: Die Kommunen müssen immer mehr Aufgaben erfüllen, erhalten dafür aber keine ausreichende finanzielle Ausstattung.

Die Städte und Gemeinden sind das Fundament des Staates. Hier erleben die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar, ob der Staat funktioniert. Wenn Straßen verfallen, Investitionen ausbleiben, Pflichtaufgaben nur noch eingeschränkt erfüllt werden können und notwendige Projekte auf unbestimmte Zeit verschoben werden müssen, dann verlieren die Kommunen ihre Handlungsfähigkeit und die Politik ihre Glaubwürdigkeit.

Mit der Beteiligung am Aktionstag „Kommunen am Limit“ fordert die Stadt Friedland gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden Bund und Länder auf, die kommunale Finanzausstattung grundlegend zu verbessern. Wer den Kommunen Aufgaben überträgt, muss auch die dafür erforderlichen finanziellen Mittel bereitstellen!

„Die finanzielle Situation vieler Kommunen hat eine Dimension erreicht, die nicht länger ignoriert werden darf. Es geht längst nicht mehr um einzelne freiwillige Leistungen. Es geht um die Frage, ob Städte und Gemeinden ihre grundlegenden Aufgaben gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern noch erfüllen können. Starke Kommunen sind die Voraussetzung für einen funktionierenden Staat.“

Die Stadt Friedland wird auch weiterhin verantwortungsvoll wirtschaften und alle vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen. Ohne eine nachhaltige Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung wird unsere Stadt, so wie viele andere Städte und Gemeinden auch, sehr bald an ihre Belastungsgrenze kommen.


Kommunen am Limit – weil kommunale Handlungsfähigkeit keine freiwillige Leistung ist.

Stadt Friedland
Der Bürgermeister

Bauarbeiten am Rathaus gestartet- Einschränkungen für Besucher

Am 8. Juni 2026 wurde die Baustelle zur Sanierung des Rathausumfeldes offiziell eröffnet. In den kommenden Monaten müssen sich Bürger:innen sowie die Mitarbeiter:innen der Verwaltung auf Einschränkungen und Behinderungen einstellen.

Die Parkplätze auf dem Rathausgelände stehen während der Bauarbeiten nicht zur Verfügung. Ebenso sind die rückwärtigen Eingänge sowie der Zugang am Giebel vorübergehend gesperrt. Der Haupteingang für Besucher und Beschäftigte befindet sich während der Bauzeit an der Seite zur Bundesstraße 197.

Zu beachten ist außerdem, dass über diesen Zugang derzeit keine Barrierefreiheit gewährleistet werden kann. Bürger:innen werden daher gebeten, vor einem geplanten Besuch telefonisch Kontakt mit dem zuständigen Mitarbeiter aufzunehmen. So kann geklärt werden, ob ein persönlicher Termin erforderlich ist oder das Anliegen telefonisch bearbeitet werden kann.

Im Rahmen der Baumaßnahme werden die vorhandenen Betonsteinflächen vollständig erneuert und neu gestaltet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Neugestaltung des Hauptzugangs vom Hof aus. Nach Abschluss der Arbeiten wird dieser stufenlos und damit deutlich nutzerfreundlicher erreichbar sein.

Als erster Bauabschnitt wurde das Rathaus rund um das Gebäude freigelegt, um die notwendige Trockenlegung der Außenwände vorzunehmen. Aus diesem Grund bleiben die hinteren Eingänge sowie der Zugang am Giebel bis auf Weiteres gesperrt.

Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger:innen um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und bedankt sich für ihre Geduld während der Bauzeit.

FB II - Bau, Ordnung, Standesamt

Friedländer Nachwuchs erlebt unvergessliches Wochenende in Tschechien

Ein erlebnisreiches Wochenende liegt hinter den jungen Fußballern des TSV Friedland 1814 e. V. Beim diesjährigen Friedland-Cup in der tschechischen Partnerstadt Frydlant nad Ostravici vertrat die Friedländer Delegation mit einer der weitesten Anreisen die Stadt Friedland und den Verein. Nach der Anreise am Freitag stand am Sonnabend das internationale Fußballturnier im Mittelpunkt, bevor die Mannschaft am Sonntagabend wieder die Heimreise antrat.

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Sportlich erreichten die Friedländer einen fünften Platz unter sechs Mannschaften. Noch wichtiger als das Ergebnis waren jedoch die vielen gemeinsamen Erlebnisse mit den Kindern aus den Partnerstädten. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer vom hervorragenden Fußballplatz der Gastgeber. Auch die gemeinsame Übernachtung in einer Schule wird den Jungen noch lange in Erinnerung bleiben.

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Große Freude herrschte bei Eddy Korth und Yannik Geduhn, die jeweils ein Tor für Friedland erzielen konnten. Neben dem Fußball sorgten weitere Wettbewerbe wie Jenga, Bogenschießen und ein Geschicklichkeitswettkampf mit Hammer und Nagel für Spaß und Abwechslung.

Auch abseits des Sports stellten sich die Kinder einer besonderen Herausforderung. Auf Initiative ihrer Betreuer und Trainer lernten alle Teilnehmer der Friedländer Delegation mindestens zehn tschechische Vokabeln. Die Aufgabe wurde von allen erfolgreich gemeistert und trug dazu bei, Berührungsängste abzubauen und den Austausch mit den Gastgebern zu fördern.

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Ein besonderer Höhepunkt war der Dank von Mannschaftskapitän Oskar Franz an die Gastgeber. Gemeinsam mit dem Dolmetscher hatte er einen tschechischen Text vorbereitet, gelernt und schließlich vorgetragen. Für diese Geste erhielt er großen Applaus. Als Anerkennung überreichten die Gastgeber der Friedländer Delegation einen Schal des örtlichen Fußballvereins 1. BFK Frydlant nad Ostravici. Damit wurde die gelebte Freundschaft zwischen den Partnerstädten auf besondere Weise sichtbar.

Die Reise zeigte einmal mehr, dass der Friedland-Cup weit mehr als ein Fußballturnier ist. Freundschaften, gegenseitiger Respekt und das Kennenlernen anderer Kulturen stehen hier im Mittelpunkt.

Ein herzlicher Dank gilt der Stadtverwaltung Friedland für die Organisation der Reise sowie dem Trainerstab der D-Jugend um Michael Mülling, unseren Spieler der 1. Herrenmannschaft Tom Wittnebel und dem Abteilungsleiter Fußball Jan Anterhaus. Sie haben den TSV Friedland 1814 e. V. und die Stadt Friedland während des gesamten Wochenendes engagiert und würdig vertreten.

Ein weiterer herzlicher Dank für die Unterstützung der Fahrt zum Friedland-Cup geht an die SB-Tankstelle Friedland, das Star-Camp Cosa, an die Rodat Bau GmbH, die Agrardienste Genzkow und die Friedländer Landhandels- und Dienste GmbH.

Friedland, den 10.06.2026

Hannes Welchar
Co-Trainer

Bürgermeisterin der Partnerstadt Friedland / Brandenburg zum Antrittsbesuch im Rathaus

Die Bürgermeisterin unserer Partnerstadt Friedland in Brandenburg, Frau Lisiecki, und ihr Stellvertreter Herr Pape, wurden heute zum offiziellen Antrittsbesuch im Friedländer Rathaus begrüßt. Empfangen wurden Sie vom Bürgermeister, Herrn Nieswandt und den beiden Stellvertreterinnen, Frau Wölk und Frau Enenkel. Aus dem Bereich der Politik stieß im Laufe des Vormittags der Stadtpräsident, Herr Noack, zur Runde.

Im Mittelpunkt standen das persönliche Kennenlernen sowie der Austausch über aktuelle kommunale Herausforderungen und die zukünftige Zusammenarbeit zwischen beiden Partnerstädten.

Die Städtepartnerstadt lebt vom persönlichen Dialog und vom Engagement vieler Menschen auf beiden Seiten. Die Partnerschaft ist ein wertvoller Beitrag zur Völkerverständigung und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Begegnungen und gemeinsame Projekte.

Zum Programm des Besuchs gehörte ein kleiner Rundgang durch das Rathaus und das Kennenlernen der Stadt mit einem Rundgang entlang der Stadtmauer. Ein Blick vom Fangelturm auf unsere Stadt von oben durfte dabei nicht fehlen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde anschließend das Standesamt in der Wassermühle besichtigt, auf welches die Stadt sehr stolz ist.

Mit einer rustikalen Kaffeetafel im Museum fand der Besuchstag sein Ende. An dieser Runde wollte auch die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Gabriele Klobusinski, teilnehmen, die seit Jahren in der Städtepartnerschaftsarbeit sehr aktiv unterwegs ist und besonders mit Friedland/Brandenburg viele schöne Erlebnisse verbindet – aber leider hatte ein Virus sie erwischt.

Der Antrittsbesuch markiert einen weiteren wichtigen Schritt zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen. Beide Stadtoberhäupter vereinbarten den Austausch in den kommenden Jahren weiter zu pflegen und auszubauen.

Ihre Stadtverwaltung

Kontakt

Stadt Friedland
Riemannstraße 42
17098 Friedland

  Telefon: siehe Mitarbeiterliste
  Fax: +49 39601 277 50
  E-Mail: stadt@friedland-mecklenburg.de

Hinweis melden: zur Hinweisgeberstelle

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

Montag: geschlossen
Dienstag: 9:00 - 12:00 Uhr & 13:00 - 17:30 Uhr
Mittwoch: 9:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 13:00 - 16:00 Uhr
Freitag: geschlossen

Das Amt Friedland

Amtsvorsteherin: Dr. Anja Lentz-Becker
Amtsfläche: 276,49 km²
Einwohnerzahl: 8.347 (Stand 17.06.2026)
Sitz der Verwaltung: Stadt Friedland

amtsangehörige Gemeinden:
- Stadt Friedland
- Gemeinde Datzetal
- Gemeinde Galenbeck

Bereitschaftsdienste

ärztliche Bereitschaftshotline
Telefon: 116 117

 
Zahnärztlicher Notdienst, Ansage und Vermittlung (A&V e.V.)
www.zahnarzt-notdienst.de


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