Städtepartnerschaft
Die Bürgermeisterin unserer Partnerstadt Friedland in Brandenburg, Frau Lisiecki, und ihr Stellvertreter Herr Pape, wurden heute zum offiziellen Antrittsbesuch im Friedländer Rathaus begrüßt. Empfangen wurden Sie vom Bürgermeister, Herrn Nieswandt und den beiden Stellvertreterinnen, Frau Wölk und Frau Enenkel. Aus dem Bereich der Politik stieß im Laufe des Vormittags der Stadtpräsident, Herr Noack, zur Runde.
Im Mittelpunkt standen das persönliche Kennenlernen sowie der Austausch über aktuelle kommunale Herausforderungen und die zukünftige Zusammenarbeit zwischen beiden Partnerstädten.
Die Städtepartnerstadt lebt vom persönlichen Dialog und vom Engagement vieler Menschen auf beiden Seiten. Die Partnerschaft ist ein wertvoller Beitrag zur Völkerverständigung und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Begegnungen und gemeinsame Projekte.
Zum Programm des Besuchs gehörte ein kleiner Rundgang durch das Rathaus und das Kennenlernen der Stadt mit einem Rundgang entlang der Stadtmauer. Ein Blick vom Fangelturm auf unsere Stadt von oben durfte dabei nicht fehlen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde anschließend das Standesamt in der Wassermühle besichtigt, auf welches die Stadt sehr stolz ist.
Mit einer rustikalen Kaffeetafel im Museum fand der Besuchstag sein Ende. An dieser Runde wollte auch die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Gabriele Klobusinski, teilnehmen, die seit Jahren in der Städtepartnerschaftsarbeit sehr aktiv unterwegs ist und besonders mit Friedland/Brandenburg viele schöne Erlebnisse verbindet – aber leider hatte ein Virus sie erwischt.
Der Antrittsbesuch markiert einen weiteren wichtigen Schritt zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen. Beide Stadtoberhäupter vereinbarten den Austausch in den kommenden Jahren weiter zu pflegen und auszubauen.
Friedland, den 10.06.2026
Ihre Stadtverwaltung
Mit großer Vorfreude startet heute die Delegation der Stadt zum diesjährigen Friedland-Cup, ein Fußballturnier, welches im Rahmen der langjährigen Städtepartnerschaft stattfindet.
Die Spieler des TSV Friedland 1814 e. V. Hendrik, Paul, Oskar, Yannik, Matteo, Eddy, Lean, Janek und Fero mit ihren Betreuern Hannes Welchar, Michael Mülling, Tom Wittnebel und Jan Anterhaus machen sich auf den Weg nach Frydlant nad Ostravici (Tschechien), um gemeinsam ein sportliches und kulturelles Wochenende zu erleben.
Der Friedland-Cup steht seit vielen Jahren für weit mehr als nur Fußball. Das Turnier bringt junge Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern zusammen und sorgt so für Begegnungen, Freundschaften und internationalen Austausch.
Besonders passend fällt der Start der Reise in eine Zeit, in der die Fußballwelt erneut ihren Blick auf die große Bühne des internationalen Fußballs richtet. Mit dem kommenden Beginn der Fußballweltmeisterschaft wächst weltweit die Begeisterung für den Sport, der Menschen unterschiedlichster Herkunft verbindet. Die Fußball-Werte wie Teamgeist, Leidenschaft, Respekt und internationales Miteinander spiegeln sich auch im Friedland-Cup wider.
Die Stadt wünscht allen Teilnehmern eine gute Reise, spannende Spiele und faire Wettkämpfe und viele unvergessliche Begegnungen beim Friedland-Cup. Möge der Geist des Fußballs, der in den kommenden Tagen weltweit gefeiert wird, auch das Turnier prägen und die Freundschaft zwischen den Partnerstädten weiter stärken.
Stadtverwaltung Friedland
Zum offiziellen Friedlandtreffen in unserer Stadt im Jahr 2024 haben wir mit allen teilnehmenden Partnerstädten auf unserem Marktplatz „Pflanzbänke“ eingeweiht.
Jede Partnerstadt hat ihre „Pflanzbank“, die den Namen der jeweiligen Stadt trägt, mit einer Rose bepflanzt – als symbolisches Zeichen für das weitere Erblühen unserer Städtepartnerschaftsarbeit.
Damit diese Bänke das gesamte Jahr über eine blühende Augenweide sind und auch bleiben, haben die Kinder der Freien Demokratischen Schule an die Stadt einen Antrag zur Übernahme der Pflege gestellt. Bürgermeister und Stadtpräsident haben hier gerne zugestimmt.
Am 17.03.2026 haben die Schüler mit Unterstützung des Bauhofes damit begonnen, die Pflanzbänke „frühjahrsfein“ zu machen. Inzwischen sind alle 10 Partnerschaftsbänke mit Frühblühern und weiteren dauerhaften Stauden bestückt worden und laden zum Verweilen ein. Darauf können die Schüler wirklich stolz sein.
Mit Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass unsere Friedland-Bank zum Teil in den Stadtfarben Rot / Weiß bepflanzt wurde.
Die Stadtverwaltung dankt den Schülern der FDS für die coole Idee der Unterstützung, die Mühe, den Einsatz und freut sich auf ganzjährige farbenfrohe Friedlandbänke auf unserem Marktplatz.
Mit ihrer Arbeit sorgen die Schüler nicht nur für mehr Farbe im Leben, sondern zeigen auch wie wichtig Engagement und Gemeinschaftssinn sind. DANKE!
Ihre Stadtverwaltung
Im Rahmen unserer Städtepartnerschaftsarbeit finden in diesem Jahr zwei weitere bedeutende Veranstaltungen in Tschechien statt. So wird der Friedland-Cup, ein Fußballturnier der D-Jugend (Spieler mit 11 bis 12 Jahren), in Frydlant nad Ostravici ausgetragen, während das offizielle Friedlandtreffen mit den Vertretern aus Politik und Wirtschaft in Frydlant Böhmen geplant wird.
Unser Friedland hat für beide Ereignisse die entsprechenden Einladungen der jeweiligen Partnerstädte erhalten. Derzeit erfolgt die Zusammenstellung der Delegationen durch die Stadtverwaltung, wobei wir zur Teilnahme am Friedland-Cup vom TSV Friedland 1814 e. V. unterstützt werden.
Frydlant/Böhmen liegt am Rande des Isergebirges gute 400 km von uns entfernt. Besonders bekannt sind die Wallenstein-Burg und das historische Rathaus.

Rathaus Frydlant / Böhmen mit Statue von Albrecht von Wallenstein
Wikipedia - zur Info: "Nach dem Münchner Abkommen 1938 kam die Stadt als Teil des Sudetenlandes zu Deutschland und erhielt 1939 den neuen offiziellen Namen Friedland (Isergebirge). Sie war bis 1945 Sitz des Landkreises Friedland im Isergebirge, Regierungsbezirk Aussig, im Reichsgau Sudetenland. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Friedland wieder zur Tschechoslowakei und wurde in Frýdlant v Čechách umbenannt."
Frydlant/Böhmen hat schon 2002 (das 7. Treffen) und 2010 (das 15. Treffen) ausgerichtet. 2020 ist das Treffen in Böhmen wegen Corona ausgefallen. Nach 16 Jahren richtet damit Frydlant/Böhmen wieder ein Friedlandtreffen aus. Frydland nad Ostravici liegt ca. 820 km von uns entfernt in Nord-Mähren im Tal des Flusses Ostravici in 360 Metern Höhe über dem Meeresspiegel, am höchsten Berg der Mährisch-Schlesischen Beskiden, dem Kahlberg mit seinen 1.323 Metern.

Blick auf den Kahlberg, König der Mährisch-Schlesischen Beskiden
Wikipedia – zur Info: Der Ort Friedland entstand am Ende des 13. Jahrhunderts im Zuge der Kolonisation. Nach bewegender Geschichte erfolgte in den 1920er Jahren die Änderung des bisherigen Ortsnamens in Frýdlant nad Ostravicí.
Frydlant nad Ostravici organisiert nach unseren Unterlagen den 4. Friedland-Cup (2002, 2008, 2016) in unserer Städtepartnerschaftsgeschichte, die 1996 begann. Unsere Stadt freut sich auf die Fortführung des Austausches und die damit verbundene Vertiefung der partnerschaftlichen Beziehungen.
Ihre Stadtverwaltung
Friedlander Stadttreffen
Friedlander Jugendtreffen 2025
Unsere jährlichen Friedlander Stadttreffen haben auch ein Jugend-Pendant. Vom 14. bis 18. August 2025 hatten Schüler der Piecnik-Grundschule die Möglichkeit, Mirosławiec beim internationalen Friedlander Jugendtreffen in Friedland (Mecklenburg) zu vertreten. Justyna Wiśniewska-Jasińska leitete die Delegation, und die jungen Teilnehmer verbrachten mehrere Tage voller Abenteuer, Teambuilding und unvergesslicher Erlebnisse. Das umfangreiche Programm umfasste Feldspiele und Workshops, ein Grillfest, Sportwettbewerbe (zweiter Platz für unser Team), den traditionellen Friedlander Steinwurf (vierter Platz), Gesang und Tanz sowie die Besichtigung wunderschöner Orte und das Kennenlernen der Geschichte von Burg Stargard und Umgebung. Die Atmosphäre der Veranstaltung war außergewöhnlich – voller Lachen, Freude, positiver Energie und neuer Freundschaften. Ein gemeinsames Ergebnis des diesjährigen Treffens war die Gestaltung des Logos des Friedlander Jugendtreffens, das auch für zukünftige Veranstaltungen ein Symbol sein wird. Wir bedanken uns herzlich beim Bürgermeister der Stadt Friedland, Frank Nieswandt, für die Einladung und die Betreuung der Jugendlichen sowie bei unserer Schuldelegation für die tolle Vertretung von Mirosławiec!
Jugendtreffen 2025 – gemeinsam ist es vollbracht!
Ein gutes Jahr Vorbereitung – und nun ist alles Geschichte.
Die Geschichte unserer städtepartnerschaftlichen Zusammenarbeit mit weiteren 9 Städten, die den Namen Friedland tragen oder trugen, ist damit um einen Höhepunkt reicher.
Wir, die Stadt Friedland, haben im Rahmen der Städtepartnerschaftsarbeit vom 14. bis 18. August 2025 zum Jugendtreffen in unsere Stadt eingeladen. Der Einladung sind Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren aus den polnischen Städten Mieroszow, Miroslawiec, Korfantow, Debrzno, aus dem deutschen Friedland/Niedersachen und aus dem tschechischen Frydlant nad Ostravici gefolgt. Jugendliche aus dem deutschen Friedland in Brandenburg und dem tschechischen Frydlant in Böhmen konnten in diesem Jahr leider nicht daran teilnehmen.
Unser Friedland wurde von den Jugendlichen Hanna, Mathilda, Jesse, Rudi und Frieda vertreten, die von Frau Birgit Odebrecht betreut wurden – hierfür an dieser Stelle einen herzlichen Dank.
Somit konnten wir am Donnerstag, dem 14.08.2025 die ersten von unseren insgesamt knapp 60 internationalen Gästen begrüßen. Den Auftakt machten unsere Gäste aus Frydlant nad Ostravici, die nachts um 3:00 Uhr zu uns gestartet waren. Mit ca. 800 km hatten sie den weitesten Anfahrtsweg.
Alle unsere Gäste wurden im Rathaus der Stadt mit einem kleinen Mittagsimbiss begrüßt. Gegen 14:00 Uhr waren wir vollzählig. Es ging für alle in unser schönes Freibad. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns. Temperaturen um die 30 Grad Celsius luden förmlich zu Spiel und Spaß im Wasser und Erholung auf der Liegewiese ein. Unser Gastgeschenk für alle, ein Handtuch mit der Friedländer Stadtsilhouette, kam dabei sehr gut an.
Schon im Vorfeld des Treffens haben wir zu 15:00 Uhr alle Friedländer Jugendlichen der Altersklasse zum Wettrutschen eingeladen. Die Challenge wurde von 54 Jugendlichen angenommen. Dementsprechend groß waren der Spaß und die Stimmung beim Anfeuern.
Sieger bei den Mädchen wurde Hanna aus der Gruppe Friedland in Mecklenburg und Sieger bei den Jungen wurde Fynn – ein Gast im Freibad.

Relaxen im Freibad, Foto Stadt Friedland
Gegen 18:00 Uhr wurde das diesjährige Jugendtreffen vom Bürgermeister, Herrn Frank Nieswandt, im Freibad offiziell eröffnet. Es wurde gemeinsam Abendbrot gegessen, organisatorische Dinge für die nächsten Tage geklärt und eine Einweisung zum Logo-Workshop gegeben.
Mit der Frage „Wofür steht unser Jugendtreffen? Was macht es aus?“ wurde schon mit dem Versenden der Einladungen zum Jugendtreffen dazu aufgerufen, sich Gedanken zum Thema zu machen. Ziel war, ein gemeinsames Logo zu entwickeln, welches künftig alle Friedlandstädte zu den Jugendtreffen nutzen können – dazu dann später noch mehr.
Gegen 21:00 Uhr ging es in die Jugendherberge Burg-Stargard, in der unsere Gäste untergebracht waren. Nach der Zimmeraufteilung wurde es ruhig im Haus – alle hatten einen langen Tag hinter sich.
Am Freitag, dem 15.08.2025, war morgens um 8:00 Uhr schon reger Trubel im Haus. Gruppen beim Frühstück, Gruppen an den Tischtennisplatten und Gruppen, die am Logo arbeiteten – man hatte sich gefunden.
Mit dem Bus ging es gemeinsam Richtung Friedland. 10:30 Uhr starteten alle vom Rathaus aus in ihren Gruppen zu einer Geocaching – Tour durch die Stadt. Die hierzu benutzte App wurde von Herrn Ralf Pedd extra für unsere Bedürfnisse und unseren Zeitplan angepasst. Dafür danken wir recht herzlich.

Sportlicher Einsatz beim Geocaching, Foto Stadt Friedland
Bei strahlendem Sonnenschein wurden markante Punkte in Friedland aufgesucht, sportliche Einlagen absolviert und einige geschichtliche Fragen beantwortet. Eine kleine Zwischenstärkung gab es in unserem Museum – hier musste auch das Alter unserer Stadt herausgefunden werden – bevor es zum Abschluss den Aufstieg auf den Fangelturm gab. Dem Wetter entsprechend gab es anschließend ein Friedländer Eis von den Askaniern. Auf unserem Markt wurde dann von allen die Gelegenheit genutzt, um vor den im letzten Jahr zum offiziellen Friedlandtreffen eingeweihten Pflanzbänken jeder Stadt ein entsprechendes Gruppenfoto zu machen.
Sieger beim Geocaching wurde die Gruppe aus Mieroszow.
Friedland i. M. an der Pflanzbank, Foto Stadt Friedland
Anschließend ging es für alle in Richtung AFZ. In den dortigen Räumen und der delies – Küche wurde gemeinsam unser EU-Dinner gekocht. Alle Städtepartner waren im Vorfeld gebeten worden, ein Rezept für ein landestypisches Gericht einzureichen. Alle Jugendlichen wurden in gemischte Gruppen eingeteilt und jede Gruppe kochte ein Rezept nach.
So standen nach getaner Arbeit auf unserem Mittagsbüffet:
- Kartoffelsalat und Würstchen (Friedland Niedersachsen)
- Salzkartoffeln, Boulette, Mischgemüse (Friedland Mecklenburg)
- Gemüsesalat (Debrzno, Mieroslawiec)
- Tortilla (Mieroszow)
- Pieroggen (Korfantow)
- Quarkknödel mit Erdbeeren (Frydland nad Ostravici)
- Kartoffelsuppe (Frydlandt nad Ostravici)


EU-Dinner: Pieroggen, Wrap, Foto Stadt Friedland
Eine weitere Gruppe dekorierte die Tische und bereitete alkoholfreie Mixgetränke zu.
Umsetzen konnten wir dies nur mit Unterstützung und Hilfe der Kollegen vom AFZ und der delies, die alles sehr gut vorbereitet hatten. Ohne sie wäre dieses Vorhaben nicht möglich gewesen – vielen Dank für die gute Organisation und Hilfe.
Ausklingen sollte der Tag auf dem Hagedorn mit dem obligatorischen Steinstoßen und der Friedlandolympiade. Die heißen Temperaturen ließen uns aber am eigenen Plan zweifeln. In unserer Betreuergruppe wurde so die Idee geboren, die Friedländer FFw zur Abkühlung zu aktivieren.
Gesagt – getan und Handtücher organisiert. Als wir nachmittags auf dem Hagedorn ankamen, sprühten schon die Wasserfontänen der FFw. Die Kameraden hatten eine Wasserwand aufgebaut, die sogleich zur Abkühlung und Erfrischung von den Jugendlichen genutzt wurde. Auch hier sprechen wir unseren Dank an die Kameraden für ihren spontanen Einsatz aus.
Nach dieser Abkühlung konnten wir doch noch das Steinstoßen und die Friedlandolympiade durchführen. Kurzerhand haben wir als Wettkampf den „Wasserlauf“ auf Zeit mit in die Wertung aufgenommen. Der Parcours zwischen den Fontänen brachte richtig viel Spaß.
Wasserlauf, Foto Stadt Friedland
In der Gesamtwertung der Friedlandolympiade mit Tauziehen, Eierlauf und Wasserlauf siegte die Gruppe aus unserem Friedland. Zweiter wurden die Jugendlichen aus Miroslawiec, dritter die Jugendlichen aus Friedland Niedersachsen.
Den Pokal im Steinstoßen konnte Friedland Niedersachsen mit insgesamt 6,75 m mit nach Hause nehmen. Bestes Mädchen war Nadja aus Mieroszow mit 2,8 m, bester Junge war Tim aus Niedersachsen mit 4,65 m. Auch für diese Leistungen gab es einen Pokal.

Steinstoßen, Foto Stadt Friedland
Der Abend klang auf dem Hagedorn aus. Nach so viel sportlicher Höchstleistung kam das Burger Grillen sehr gut an. Jeder konnte sich ganz nach dem eigenen Geschmack seinen Burger zusammenstellen.

Burger grillen, Foto Stadt Friedland
Nach dem Abendbrot hatte Daria (Betreuerin) aus Korfantow noch eine sehr gute Idee. Sie stellte mit ihren Kindern einen Tanz vor, in den Ruckzuck alle einsteigen konnten. Im Kreis wurde länder- und gruppenübergreifend zu einer „relativ“ einfachen Schrittfolge getanzt und sich gedreht. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Die gemischten Gruppen bei der Mittagszubereitung brachten schon einen großen Fortschritt im gegenseitigen Kennenlernen. Aber spätestens jetzt waren alle Hürden überwunden.
Als der Bus gegen 21:00 Uhr alle nach Burg-Stargard abholte war die Freude groß, dass wir noch zwei gemeinsame Tage und Abende haben werden.
Der Samstag, 16.08.2025, war etwas ruhiger geplant. Mit der Deutschen Bahn ging es für alle von Burg-Stargard nach Neubrandenburg. Hier gab es ein wenig Freizeit, die sehr genossen wurde. Ob Einkaufsbummel, Eis essen, auf dem „Kulturfinger“ Neubrandenburg von oben ansehen – es war für jeden etwas dabei. Wir nutzten die Gelegenheit, auf den Treppen am Marktplatz zur Erinnerung an unser Treffen ein Gruppenfoto zu schießen.
Anschließend ging es gemeinsam in den Neubrandenburger Kulturpark. An der Generationsbank gab es zum Mittag für alle eine Suppe von „Suppenkult“. Der Nachmittag wurde zum Baden, zum Erzählen und zum Spazieren genutzt. Viele zeigten sich von der Schönheit der Natur und des Sees beeindruckt und dankten für diesen Ausflug.
Großen Spaß brachten nebenbei die Bubble-Bälle. Selbst ausprobiert kann ich sagen, man fühlt sich wie ein sehr dickes „Michelin-Männchen“. Die Jugendlichen spielten gegeneinander, machten Überschläge und genossen Fun und Action.
Bubble Bälle, Foto Stadt Friedland
Zurück nach Burg-Stargard sollte es wieder mit der Deutschen Bahn gehen. Leider machte diese uns einen Strich durch die Rechnung. Mit einer angekündigten Stunde Verspätung haben wir Betreuer beschlossen, die Rückfahrt mit den eigenen Kraftfahrern der Gruppen selbst zu organisieren. So war der Zeitverlust für die abendliche Freizeit in der Jugendherberge nicht ganz so groß.
Am Abend fanden sich viele Interessierte zusammen, um über das geplante Logo zu den Jugendtreffen zu sinnieren. Es wurden erste Ideen vorgestellt, sich ausgetauscht und gemeinsam in gemischten Gruppen Entwürfe erstellt. Die Kreativität kannte keine Grenzen. Man merkte schon – wir werden auf der Abschlussveranstaltung am Sonntag die Qual der Wahl haben.

Logo-Workshop, Foto Stadt Friedland
Am Sonntag, dem 17.08.2025, ging es gemeinsam zu Fuß zur nördlichsten Höhenburg, die Burg Stargard. Ein Aufstieg auf den Burgturm, ein Bummel durch den Kräutergarten und das Eintauchen in die Geschichte waren möglich.
Von dort aus ging es zum Stargarder Erlebnishof. Der Betreiber, Herr Radtke, begrüßte uns sehr freundlich und wies die Gruppen ein. Je nach Bedarf konnte im Kletterpark geklettert oder die Sommerrodelbahn genutzt werden. Wer war hier der Schnellste – die Jugendlichen kosteten den Spaß aus.
Kletterpark Gruppe aus Mieroszow, Rodelbahn, Foto Stadt Friedland
Klettern konnte man in den verschiedensten Schwierigkeitsstufen. Die Gruppe aus Mieroszow erwies sich dabei als sehr ausdauernd und mutig.
Um unser leibliches Wohl sorgte sich das Team des Erlebnishofes auch. Als kleine Abkühlung hatten wir noch ein echtes Burg-Stargarder Soft-Eis parat.
Die Tage sind wie im Fluge vergangen. Der Bürgermeister, Herr Nieswandt, beendete offiziell das Jugendtreffen am Sonntagabend auf der Abschlussveranstaltung in der Jugendherberge. Hier wurden noch die Auszeichnungen der Friedlandolympiade und des Steinstoßens vorgenommen. Ganz wichtig war aber am Abend die Entscheidung zum Logo. Eine Abstimmung unter allen Jugendlichen brachte den Siegerentwurf hervor. Jedes Friedland hat diesen dann digitalisiert und per Stick mit nach Hause nehmen können.
Friedland Niedersachsen will auf jeden Fall Shirts mit diesem Logo drucken lassen und diese den diesjährigen und auch künftigen Teilnehmern am Jugendtreffen zur Verfügung stellen.


Wahl Logo, Gewinnerlogo, Foto Stadt Friedland
Eine Überraschung gab es noch für alle: Wir haben aus allen eingereichten Rezepten für das EU-Dinner ein kleines Rezeptbuch in deutsch, polnisch und tschechisch zusammengestellt. In diesem ist neben den Rezepten noch Platz für Fotos und eigene Anmerkungen. Damit kann jeder etwas Bleibendes vom Friedlandtreffen in Friedland / Mecklenburg mit nach Hause nehmen.
Abschließend gab es natürlich noch Zeit für die gemeinsamen Tänze. Nicht nur wir tanzten die polnischen Schritte nach, nein auch unsere Mädchen hatte einen Tanz auf Lager, der von den polnischen und tschechischen Jugendlichen probiert wurde.
Tanz Abschlussabend, Foto Stadt Friedland
Am Montag, 18.08.2025, war es dann soweit. Wir mussten Abschied nehmen. Unsere gemeinsame Zeit war vorbei. Jedes Friedland trat nach dem Frühstück die Heimreise an.
Alle Teilnehmenden bedankten sich herzlich und ganz individuell bei uns. Die tolle Organisation des Treffens, unser großer Helferstab, unsere Freundlichkeit und Herzlichkeit sind dabei immer wieder erwähnt worden. Laut Miroslawiec war „die Atmosphäre des Treffens nur förderlich für die Integration“.
Dann haben wir unser Ziel ja erreicht.
Aber auch wir sagen DANKE.
Danke an unsere Gäste für ihre Offenheit und so viele aktive Jugendliche, die mit
Aufgeschlossenheit bei der Sache waren.
Danke an die Betreuer der Delegationen aus nad Ostravici, Korfantow, Mieroszow und Debrzno, die
beim Dolmetschen unsere Arbeit sehr unterstützt haben.
So war während des gesamten Treffens ein unkomplizierter Austausch zu allen möglichen
Themen möglich. Das machte das Ganze sehr lebendig und brachte uns schnell näher.
Danke an die Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e. V. für die Fördermittel und alle Spender und
Sponsoren, die das Vorhaben finanziell unterstützt haben. Nur mit
städtischen Mittel hätten wir dieses Programm nicht bieten können.
Danke an alle Partner, mit denen wir so unkompliziert zusammenarbeiten durften und die mit ihrem
Know-how zum Gelingen des Treffens beigetragen haben.
Danke an unsere Dolmetscher Theresa, Margitta und Norbert, die gerade bei organisatorischen
Fragen stets zur Verfügung standen.
Und ganz zum Schluss richte ich ein großes DANKE an alle Helfer, Kolleginnen und Kollegen, auch der nachgeordneten Einrichtungen, die in Vorbereitung und vor allem während des Wochenendes mit großem persönlichem Einsatz dabei waren.
I. Prösch
Bereich Städtepartnerschaft

Friedland, den 25.08.2025

