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PM-Nr.125/2026 | 24.04.2026 | LM | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt
Anlässlich des bevorstehenden Tags des Baumes am 25. April rückt die Zitterpappel (Aspe) in den Fokus: Sie wurde zum Baum des Jahres 2026 ernannt. Die Auszeichnung wird seit 1989 jährlich von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung vergeben und würdigt Baumarten mit besonderer ökologischer, forstlicher oder kultureller Bedeutung.
Die Wahl der Zitterpappel zum Baum des Jahres unterstreicht ihre herausragende Rolle als Schlüsselart in Waldökosystemen. Sie überzeugt insbesondere durch ihre hohe Bedeutung für die Biodiversität, ihre Fähigkeit zur schnellen Wiederbewaldung von Störflächen sowie ihre positiven Effekte auf die Bodenentwicklung.
„Ich begrüße es sehr, dass die Zitterpappel zum Baum des Jahres 2026 gewählt wurde. Sie ist eine äußerst anpassungsfähige und ökologisch wertvolle Baumart, die gerade in Mecklenburg-Vorpommern einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung unserer Wälder leisten kann. Angesichts des Klimawandels brauchen wir robuste und vielseitige Baumarten wie die Zitterpappel, die unsere Wälder bereichern und die biologische Vielfalt stärken. Zu finden ist die Zitterpappel bisher z.B. im Naturpark "Nossentiner/Schwinzer Heide". Dort gibt es in M-V die größte zusammenhängende Zitterpappel-Population auf 21 Hektar“, erklärt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.
Die Zitterpappel ist eine in der Nordhalbkugel weit verbreitete Baumart und kommt auch in Mecklenburg-Vorpommern vor – wenn auch mit einem Anteil von lediglich rund 0,2 Prozent an der Waldfläche. Als typische Pionierbaumart besiedelt sie bevorzugt offene Flächen, etwa nach Waldbränden. Durch ihre leichten, weit fliegenden Samen sowie ihre Fähigkeit zur Vermehrung über Wurzelsprosse kann sie schnell große Flächen erschließen und so einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Waldentwicklung leisten.
Von besonderer Bedeutung ist die Zitterpappel für zahlreiche Tierarten: Zwischen 500 und 600 Insektenarten nutzen sie als Lebensraum oder Nahrungsquelle, darunter viele hochspezialisierte Käfer- und Schmetterlingsarten. Auch für andere Tiere, wie beispielsweise Biber, ist sie eine wichtige Nahrungsgrundlage. Ihr weiches Holz und die schnell zersetzbare Laubstreu fördern zudem die Bodenfruchtbarkeit und schaffen günstige Bedingungen für weitere Pflanzenarten.
Auch wirtschaftlich bietet die Zitterpappel Potenziale: Sie wächst schnell, kann Höhen von bis zu 35 Metern erreichen und liefert vielseitig verwendbares Holz, etwa für die Zellstoffindustrie, Holzwerkstoffe oder Spezialanwendungen.
Neben ihrer ökologischen und wirtschaftlichen Bedeutung hat die Zitterpappel auch einen festen Platz in kulturellen Überlieferungen. Ihr Name geht vermutlich auf das charakteristische Zittern ihrer Blätter im Wind zurück.
Das Umweltministerium MV ruft dazu auf, die Zitterpappel verstärkt in naturnahe Waldentwicklungskonzepte einzubeziehen und ihre Potenziale für klimaresiliente Wälder gezielt zu nutzen.
PM-Nr.077-26 | 24.04.2026 | BM | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung
Bildungsministerin Simone Oldenburg setzt den direkten Dialog mit Eltern und Lehrkräften in Mecklenburg-Vorpommern im Mai fort. Aufgrund der hohen Nachfrage der individuellen Sprechstunden in den vergangenen Monaten lädt sie erneut zu einer digitalen Sprechstunde ein. Diese findet am Montag, 19. Mai 2026, ab 17:00 Uhr für Eltern und ab 18:00 Uhr für Lehrkräfte statt.
„Der direkte Austausch mit Eltern und Lehrkräften ist ein zentraler Bestandteil unserer Bildungsarbeit. Gemeinsam gestalten wir Schule – ich freue mich darauf, zu hören, was gut läuft und wo wir noch nachjustieren müssen. Offene Gespräche lösen oft Fragen unkompliziert und schaffen Vertrauen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg
Die digitale Sprechstunde richtet sich an Eltern, Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte in ganz Mecklenburg-Vorpommern und bietet die Möglichkeit, direkt mit der Bildungsministerin ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme erfolgt in Einzelgesprächen.
Da die Platzzahl begrenzt ist, bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail mit Angabe der teilnehmenden Personen und des Themas sowie mit der Nennung der Schule unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sie erhalten dann eine Zu- oder Absage.
Digitale Elternsprechstunde (landesweit)
Datum: Montag, 19. Mai 2026
Zeit: ab 17:00 Uhr
Digitale Lehrkräftesprechstunde (landesweit)
Datum: Montag, 19. Mai 2026
Zeit: ab 18:00 Uhr
PM-Nr.080 | 24.04.2026 | SM | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport
Mit einer landesweiten Pflanzaktion machen die Alzheimer Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern und die regionalen DemenzNetzwerke in diesen Tagen auf die Krankheit Demenz aufmerksam. Sozialministerin Stefanie Drese, die ebenfalls an der Pflanzaktion teilnahm, nannte Demenz heute eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und kündigte die Fertigstellung des landeseigenen Demenzplanes noch in diesem Sommer an.
„Demenzielle Erkrankungen betreffen Schätzungen zufolge schon jetzt rund 40.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Prognosen zufolge wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2060 verdoppeln“, erklärte die Ministerin. Dabei spiele das hohe Durchschnittsalter der Landesbevölkerung eine Rolle. „Aber: Demenz ist nicht nur eine Frage der Demografie. Auch der eigene Lebensstil spielt eine Rolle“, hob Drese hervor.
Neuen Erkenntnissen zufolge könnten zum Beispiel rund 40 Prozent aller Demenzerkrankungen durch die Vermeidung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Rauchen und Bewegungsmangel verhindert oder verzögert werden. Aber auch soziale Isolation ist ein Risikofaktor. „Auch darauf wollen wir mit dem Aktionstag noch einmal hinweisen und die Bedeutung der Prävention bei einer Erkrankung, deren Entstehen und Verlauf lange Zeit als nicht beeinflussbar galt, hervorheben“, so Drese weiter.
Die Ministerin wies darauf hin, dass in Mecklenburg-Vorpommern eine umfangreiche Expertise zu Demenz vorhanden ist. „Unser Landesverband der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen aber auch unsere Universitätskliniken und Hochschulen setzen sich mit viel Engagement für die Betroffenen und ihre Angehörigen ein, auch in unseren Landesgremien wie dem Pakt für Pflege, das sich in einem eigenen Handlungsfeld mit der Herausforderung Demenz beschäftigt“, erklärte die Ministerin.
Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe fließen unterdessen in den ersten Demenzplan Mecklenburg-Vorpommerns ein, der derzeit erarbeitet werde. „Das entsprechende Beteiligungsverfahren soll noch im kommenden Monat starten, mit der Fertigstellung rechnen wir im Sommer“, so Drese. Mit dem Demenzplan sollen die zur Verfügung stehenden Ressourcen und die vorhandene Expertise landesweit gebündelt, entsprechende Strukturen auf- und ausgebaut und vor allem die Lebensqualität von Menschen mit Demenz aber auch derer An- und Zugehörigen verbessert werden.
Drese: „Wir wissen, dass eine demenzielle Erkrankung die Betroffenen aber auch ihr Umfeld vor große Umbrüche und gesundheitliche wie pflegerische Fragen stellt. Sie alle wollen wir künftig so noch besser unterstützen und uns zukunftsgewandt auf die Veränderungen im Land einstellen, damit wir mit der Diagnose Demenz niemanden allein lassen.“
Am Freitag, dem 1. Mai 2026, lädt die Gemeinde herzlich zur traditionellen Mairadtour durchs Datzetal ein. Die gemeinsame Radtour startet um 09:30 Uhr in Sadelkow und führt über Bassow, Roga und Pleetz bis zum Zielort Salow. Entlang der Strecke erwarten die Teilnehmenden in den einzelnen Ortsteilen Spielstationen, die für Spaß, Abwechslung und geselliges Miteinander sorgen – besonders für Familien und Kinder. Startgebühr ist 1,- € p.P.
ShuttleSERVICE innerhalb der Gemeinde ist möglich. Anmeldung bis 30.04.2026 unter Mobil 0171 - 5132432
Die Mairadtour bietet die Gelegenheit, die frühlingshafte Landschaft des Datzetals aktiv zu erleben, mittlerweile Traditionen zu pflegen und gemeinsam einen geselligen Feiertag zu verbringen. Ganz nebenbei kann man es gut als WarmUP für das Stadtradeln 2026 nutzen. Das beginnt am 10. Mai in Friedland. In 3 Wochen sollen dann gemeinsam möglichst viel Kilometer erradelt werden. Attraktive Preise winken.
... mit freundlicher Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren aus Salow und Sadelkow
Wir suchen ehrenamtliche persönliche Expert:innen für die Durchführung des Präventionsprogramms „Verrückt? Na und! – Psychisch fit in der Schule“ in den Schulen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte
Wir suchen Dich!
- Du hast Lust, dich ehrenamtlich, für eine kleine Aufwandsentschädigung in der Prävention von psychischen Erkrankungen und seelischen Krisen im Schulkontext zu engagieren?
- Du hast Erfahrungen mit seelischen Krisen, Erkrankungen und Gesundung in der
- Jugendzeit und / oder im jungen Erwachsenenalter gemacht?
- Du hast ausreichend Abstand zur eigenen Krise oder Erkrankung, um daraus
- sinnvolle Lernerfahrungen für Schüler:innen abzuleiten, deine Geschichte in kurzen Sätzen zu berichten und vor allem den Schüler:innen zu erzählen, was und wer Dir geholfen hat und welche Botschaft Du ihnen mitgeben möchtest?
- Du hast Lust zusammen mit einer fachlichen Expertin an einem Schultag für ca. 5 – 6 Zeitstunden in eine Klasse ab Jahrgang 8 zu gehen und mit den Schüler:innen über psychische Erkrankungen, Ursachen, Warnsignale, Hilfsmöglichkeiten und Unterstützung anderer ins Gespräch zu kommen? Du möchtest Ängste und Vorurteile abbauen, Zuversicht und Lösungswege in Krisen zu vermitteln?
- Du bist offen, teamfähig und interessierst dich für Schüler:innen, Schule und psychische Gesundheit?
Vorbereitung:Wir treffen uns zu einem oder zwei Vorgesprächen, Du hospitierst an einem Schultag in Mecklenburg-Vorpommern und du besuchst, wenn wir uns für eine Zusammenarbeit entscheiden, vor deinem ersten Einsatz eine zweitägige kostenfreie Ausbildung zu Konzept, Haltungen, Einstellungen, Inhalt und Methodik von „Verrückt? Na und!“.
Zeitlicher Umfang: Dein Einsatz erfolgt an mindestens 5 Schultagen im Jahr.
Kontakt: Du hast Lust, unser Team im Landkreis MSE zu unterstützen?
Dann melde dich bei uns: Ansprechpartnerin: Katharina Krietemeyer - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir freuen uns auf deine E-Mail. Weitere Informationen anbei:
Das Bauamt der Stadt Friedland informiert über eine bevorstehende verkehrliche Einschränkung im Stadtgebiet.
Ab dem 4. bzw. 5. Mai 2026 wird der Abschnitt der Rudolf-Breitscheid-Straße zwischen dem Markt und dem Pferdemarkt aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten vollständig für den Verkehr gesperrt. Der Rettungsverkehr ist gesichert.
Im Rahmen der Maßnahme ist eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn vorgesehen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Straßeninfrastruktur nachhaltig zu stärken.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2026 andauern. Während dieses Zeitraums ist der betroffene Bereich weder für den Durchgangsverkehr noch für den Anliegerverkehr befahrbar. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.
Die Stadt Friedland bittet alle Verkehrsteilnehmer sowie Anwohner:innen um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und die mit der Baumaßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten.
Für Rückfragen steht das Bauamt der Stadt Friedland zur Verfügung.
Fachbereich II
Bau, Ordnung und Standesamt

