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PM Nr.139/26 | 01.09.2026 | WM | Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit
Ines Jesse: „Mit einer klugen Nutzung der erneuerbaren Energien schaffen wir nachhaltige Wertschöpfung in der Tollense-Region“
Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute in Tützpatz gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen und Unternehmen den aktuellen Stand der Modellregion Tollense vorgestellt. Ziel der Modellregion ist es, die Potentiale der erneuerbaren Energien stärker für die wirtschaftliche Entwicklung und regionale Wertschöpfung zu nutzen. Grundlage ist ein gemeinsamer Entwicklungsprozess von Land, Kommunen, Landkreisen und Unternehmen.
„Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss sich vor Ort auszahlen. Hier wollen wir vom Wort zum Handeln kommen und die Erzeugung, Speicherung und Nutzung der erneuerbaren Energien gezielt mit der wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort verbinden. Wir wollen für energieintensive Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen anbieten“, betonte Staatssekretärin Jesse.
Die Tollense-Region verfügt über hohe Potentiale bei Wind- und Solarenergie sowie über eine wachsende Energieinfrastruktur. Umspannwerke, Speicher sowie Gas- und Wasserstoffpipelines sollen stärker mit neuen wirtschaftlichen Nutzungen verknüpft werden. Somit können beispielsweise erneuerbare Energien direkt in Gewerbegebieten oder von energieintensiven Unternehmen vor Ort genutzt werden. Gleichzeitig kann deren Abwärme für weitere Betriebe oder kommunale Wärmenetzte eingesetzt werden.
„Die Modellregion ist aus dem Engagement der Menschen und Unternehmen vor Ort entstanden. Kommunen, Unternehmen, Netzbetreiber und das Land bringen sich aktiv ein, entwickeln gemeinsam konkrete Lösungen und nutzen die vorhandenen Potentiale der Erneuerbaren. So bringen wir die Region gemeinsam weiter voran“, so Staatssekretärin Jesse.
Dabei werden auch bestehende Herausforderungen gemeinsam angegangen. Dazu gehören insbesondere die Verfügbarkeit leistungsstarker Stromanschlüsse, die Erschließung von grünen Gewerbegebieten und beschleunigte Planungsverfahren. Die Regionalen Planungsverbände Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald sollen die planerischen Voraussetzungen landkreisübergreifend unterstützen.
Zum Auftakt der Modellregion hatten sich am 20. April 2026 auf Initiative von Altentreptows Bürgermeisterin Claudia Ellgoth regionale Unternehmen und das Wirtschaftsministerium erstmals in größerer Runde zusammengefunden. Seitdem haben sich weitere Akteure angeschlossen. Mit der gemeinsamen Erklärung zur Modellregion Tollense bekräftigen die Beteiligten heute ihren Willen, die Entwicklung der Region gemeinsam weiter voranzutreiben.
„Die Modellregion Tollense ist kein Projekt, das von oben verordnet wird. Sie lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Es ist die erste Modellregion dieser Art und ein Meilenstein für Mecklenburg-Vorpommern. Wenn es uns gelingt, erneuerbare Energien, Infrastruktur und unternehmerische Ansiedlungen klug miteinander zu verknüpfen, können daraus neue Arbeitsplätze und zusätzliche Wertschöpfung entstehen. Auf diese Weise zeigt die Tollense-Region, wie die ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns zu Motoren für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung werden können“, betonte Staatssekretärin Jesse.
Mit „Nie wieder. Jetzt!“ bringt LESS STAGE ein Schauspiel mit Musik auf die Bühne, das sich eindringlich mit dem Leben Anne Franks und dem Alltag im Hinterhaus auseinandersetzt.
Die Inszenierung erzählt von Angst und Hoffnung, von Enge und Nähe, vom Erwachsenwerden unter unmenschlichen Bedingungen. Sie verbindet historische Ereignisse mit zeitlosen Fragen nach Identität, Verantwortung und Menschlichkeit. Das Buch dieser neuen Stückfassung stammt aus der Feder von Christoph Deuter. Die von Agi Nelken und Levi Koseleck eigens komponierte Musik verstärkt die emotionale Wirkung und macht innere Konflikte und Sehnsüchte hörbar.
Aufführungen finden am Fr. 18. und Sa. 19. September 2026 jeweils um 19:30 Uhr im Volkshaus Friedland statt.
„Nie wieder“ ist kein fernes Versprechen – es ist eine bewusste Haltung, die auch in der heutigen Zeit gefragt ist. Die Produktion versteht sich als klares Statement gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit und lädt dazu ein, Geschichte nicht nur zu erinnern, sondern Konsequenzen für die Gegenwart zu ziehen.
Ein bewegender Theaterabend, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet – und deutlich macht, warum Anne Franks Stimme auch heute noch gehört werden muss.
Karten sind in der Stadtinfo, der Stadtbibliothek und in der Kasse im Rathaus erhältlich.
Jürgen Maischak aus Friedland gewinnt den ersten Platz beim Publikumspreis bei der neunten Ausgabe der Ausstellung „meiNIBild“

Im Rahmen des diesjährigen Vier-Tore-Festes in Neubrandenburg lud die Kunstsammlung Neubrandenburg erneut Hobbykünstlerinnen und Hobbykünstler aus der Region dazu ein, eigene Werke zu präsentieren. Der Aufruf stieß auf große Resonanz: Insgesamt 194 Hobbykünstlerinnen und Hobbykünstler aus der Umgebung beteiligten sich mit jeweils einem ihrer Werke an der Ausstellung „meiNIBild 2026“.
Zum ersten Mal konnten die Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr selbst über die Vergabe der Publikumspreise entscheiden. Über einen Zeitraum von zwei Wochen hatten sie die Möglichkeit, für ihr persönliches Lieblingsbild abzustimmen.
Am Sonntag, den 30. August, wurden im Rahmen des Vier-Tore-Festes die Gewinnerinnen und Gewinner feierlich bekannt gegeben. Besonders groß war die Freude bei Jürgen Maischak aus Friedland: Sein eingereichtes Werk „Klimawandel – der letzte Eisberg“ überzeugte und wurde mit dem 1. Platz des Publikumspreises ausgezeichnet.
Wir gratulieren herzlich.



PM-Nr.149/2026 | 31.08.2026 | IM | Ministerium für Inneres und Bau
Innenminister Christian Pegel hat heute Polizeidirektor Tino Peisker als neuen Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg offiziell in sein Amt eingeführt. Mit der Übernahme der Leitung trägt Peisker künftig Verantwortung für die Polizeiinspektion und somit für die polizeiliche Arbeit in der Region.
„Die Polizeiinspektion Neubrandenburg bekommt mit Tino Peisker eine erfahrene Führungskraft. Er hat unterschiedliche Bereiche der Polizei kennengelernt und über viele Jahre hinweg Verantwortung übernommen. Diese Erfahrung ist eine gute Grundlage für seine neue Aufgabe. Ich bin überzeugt, dass er die Polizeiinspektion mit Klarheit und Fachkenntnis führen wird“, sagte Innenminister Christian Pegel anlässlich der Amtseinführung.
Peisker begann seine polizeiliche Laufbahn bei der Bundespolizei. Nach seinem Wechsel zur Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern führte ihn sein weiterer beruflicher Weg in den Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Dort übernahm er im Laufe seiner Karriere verschiedene Führungsaufgaben. Mit der heutigen Amtseinführung übernimmt er die Leitung der Polizeiinspektion Neubrandenburg und damit eine zentrale Führungsfunktion innerhalb des Polizeipräsidiums.
„Wer eine Polizeiinspektion leitet, trägt Verantwortung für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort und für die Sicherheit der Menschen in der Region. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die Erfahrung und Augenmaß verlangt. Für seine neue Funktion wünsche ich Tino Peisker viel Erfolg und eine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen“, so Innenminister Christian Pegel.
Aufgrund technischer Umstellungen stellen wir Ihnen die aktuelle Ausgabe der Friedländer Zeitung auf diesem Weg zur Verfügung.
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Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.
Ihre Stadtverwaltung Friedland

