Aktuelles
Am 20. und 21. März 2026 fand im Stadtwald Schulbusch zwischen Dishley und Schwanbeck eine gelungene Waldpflanzaktion statt. Um Unterstützung wurden alle Friedländer gebeten. Unter fachmännischer Leitung durch den Förster Herrn Manteufel (Landesforst) engagierten sich zahlreiche Helfer:innen für die Aufforstung einer rund 0,67 Hektar großen Fläche. Gepflanzt wurden dabei klimafreundliche Nadelbäume, die besonders gut an die sich verändernden Umweltbedingungen angepasst sind und den Wald langfristig stabilisieren sollen.
Die Aktion zeigte, wie alle Generationen gemeinsam anpacken können. Besonders beeindruckend war der Einsatz der Kinder am Freitagvormittag: Die Kita Kinderland sowie die Freie Demokratische Schule waren mit etwa 50 Kindern mit dem Bus angereist. Perfekt vorbereitet mit Brotdosen, in robuster Arbeitskleidung und mit Spaten „bewaffnet“, stürmten sie voller Energie die noch raue Fläche. Für viele war es ein unvergessliches Erlebnis – ein Kind brachte es begeistert auf den Punkt: „Das war der schönste Tag in meinem ganzen Leben.“
Am Freitagnachmittag unterstützten neben den Mitarbeitenden der Sparkasse auch der ehemalige Amtsvorsteher Ralf Pedd sowie die Gleichstellungsbeauftragte Gabi Klobusinski die Pflanzarbeiten tatkräftig. Trotz teilweise harten Bodens ließen sich die Teilnehmenden nicht entmutigen und setzten eifrig die jungen Bäume.
Der Samstag stand ganz im Zeichen eines Familientages und wurde von strahlendem Sonnenschein begleitet. Die rund 25 Teilnehmer:innen im Alter von 7 bis 82 Jahren arbeiteten mit so viel Einsatz, dass bald die Jacken abgelegt wurden. Für eine angenehme Stärkung zwischendurch sorgten Getränke sowie eine kleine Auswahl an Snacks – von herzhaft bis süß.
Ein besonderer Dank gilt der sehr guten Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Bauhof und Landesforst, die diese Aktion erst möglich gemacht hat. Weiterhin bedanken wir uns bei Herrn Schumeier für die Erfrischungen.
Die Pflanzaktion war nicht nur ein wichtiger Beitrag für den Wald, sondern auch ein schönes Beispiel für ein gemeinsames Friedland.
PM-Nr.057-26 | 27.03.2026 | BM | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung
Das Land stärkt die Gewaltprävention an Schulen und baut das Streitschlichter-Programm weiter aus. 17 unterstützende pädagogische Fachkräfte sind dafür qualifiziert worden, an ihren Schulen noch in diesem Schuljahr etwa 100 Schülerinnen und Schüler in Streitschlichtung auszubilden. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer konstruktiven Streitkultur.
„Wenn Schülerinnen und Schüler lernen, Konflikte eigenständig und respektvoll zu lösen, stärkt das nicht nur das Schulklima, sondern auch ihre persönliche Entwicklung. Streitschlichtung fördert Verantwortung, Empathie und gegenseitigen Respekt – Kompetenzen, die weit über die Schulzeit hinaus wirken“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Im Zeitraum von Juni 2025 bis Januar 2026 hat die Kursreihe „Streitschlichtungsausbildung für unterstützende pädagogische Fachkräfte“ stattgefunden. Die Qualifizierung ist vom Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQ M-V) des Ministeriums für Bildung und Kindertagesförderung in Kooperation mit Schabernack – Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe e. V. durchgeführt worden. An der Kursreihe haben unterstützende pädagogische Fachkräfte aus Grundschulen, Regionalen Schulen, Gesamtschulen sowie Förderschulen teilgenommen.
Die Teilnehmenden haben das Programm der Streitschlichtung kennengelernt und Maßnahmen erarbeitet, wie dieses wirkungsvoll aufgebaut, begleitet und langfristig in den Schulen verankert werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, die Fachkräfte zu befähigen, Schülerinnen und Schüler selbst zu Streitschlichterinnen und Streitschlichtern auszubilden, damit kleinere Konflikte eigenständig und lösungsorientiert geklärt werden können. Auch künftig werden die Fortbildungsangebote weiterentwickelt und strukturell ausgebaut.
Das Streitschlichter-Programm ist Teil eines umfassenden Landeskonzepts zur Gewaltprävention. Darin sind bestehende Angebote gebündelt und durch neue Maßnahmen ergänzt worden. Ziel ist es, Schulen wirksam bei der Prävention von Mobbing, sexualisierter Gewalt und anderen Gewaltformen zu unterstützen.
Das Gesundheitsprojekt „GinA – Gesund in Arbeit“ wird im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte weiter ausgebaut. Durch die Fusion der beiden Jobcenter des Landkreises zum gemeinsamen Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte, wird das etablierte Projekt künftig auch an weiteren Standorten angeboten. Neben den bisherigen Standorten Neubrandenburg, Neustrelitz und Friedland wird „GinA“ nun auch in Waren, Malchin und Demmin wirksam umgesetzt.
„GinA“ richtet sich an Kundinnen und Kunden des Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte und wird seit 2017 erfolgreich durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, die gesundheitliche Chancengleichheit zu stärken und damit die Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Gesundheitliche Einschränkungen sind häufig ein entscheidender Faktor dafür, dass der Einstieg in den Arbeitsmarkt erschwert wird. Gleichzeitig kann längere Arbeitslosigkeit die Gesundheit zusätzlich belasten.
Mit „GinA“ bietet das Jobcenter freiwillige und kostenfreie Präventionsangebote an, vorrangig in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung. Die Förderung erfolgt mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit (www.gkv-buendnis.de). Der nächste Kurs startet am 15. April 2026 im Familienzentrum in Neustrelitz. Unter dem Titel „Bewegungsmix“ erhalten Teilnehmende praktische Impulse für mehr Bewegung im Alltag. Weitere Angebote an den Standorten Neubrandenburg und Waren sind in Planung.
Interessierte an einem Gesundheits- und Präventionskurs im gesamten Landkreis können sich bei folgenden Kontaktpersonen im Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte informieren:
- Susan Bendig Telefon: 0395 / 766-3459
- Frank Palme Telefon: 0395 / 766-3241
Per E-Mail erreichen Sie das Jobcenter unter folgender Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen und die Gesundheitsangebote im Rahmen des Projektes „GinA – Gesund in Arbeit“ kennenzulernen.
PM / IHK / Mitteilung Nr. 04/2026
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den Landesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe bei seiner Forderung nach einer auskömmlichen Finanzierung von Krankenkassenfahrten ab dem 1. April. Das hat das höchste ehrenamtliche Gremium der IHK in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.
Mit eindringlichen Worten hatte Verbandsvorsitzender Guido Sembach, auch Mitglied der Vollversammlung, zuvor die Lage vieler Taxi- und Mietwagenbetriebe in der Region und im Land geschildert: „Wir stehen kurz vor dem Kollaps“, sagte der Anklamer Unternehmer auch mit Blick auf die derzeit festgefahrenen Verhandlungen seines Verbandes mit den Krankenkassen. „Wir fahren Patienten derzeit wirtschaftlich weit unter null“, betonte er.
Guido Sembach warnte: „Wenn es bis zum 1. April zu keiner Einigung kommt, müssen wir sehr zum Leidwesen vieler betroffener Menschen in MV die Krankenfahrten einstellen. Dann gibt es keinen entsprechenden Vertrag und somit auch keine rechtliche Grundlage mehr für diese Leistung“, bedauerte er.
IHK-Präsident Krister Hennige sieht diese Entwicklung mit großer Sorge: „Das Geschäftsmodell Taxi ist vor allem im ländlichen Raum bedroht. Allein in den vergangenen 25 Jahren haben mehr als 500 Taxi- und Mietwagenunternehmer in ganz Mecklenburg-Vorpommern ihr Gewerbe aufgegeben. Das sind etwa 60 Prozent. Auch die Anzahl der Taxen hat sich im gleichen Zeitraum um 45 Prozent auf 576 Fahrzeuge reduziert. Und wenn jetzt auch noch die Krankenfahrten wegbrechen, mit denen die noch vorhandenen Betriebe mittlerweile das größte Geschäft machen… Ich mag überhaupt nicht darüber nachdenken. Die Lebensqualität der Menschen ist auch die Basis für unsere Wirtschaft.“
PM Nr.70/2026 | 24.03.2026 | IM | Ministerium für Inneres und Bau
Innenminister Christian Pegel hat heute auf der Landespressekonferenz die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Berichtsjahr 2025 vorgestellt. Die Bilanz zeigt: Mecklenburg-Vorpommern wird sicherer, doch es gibt noch Herausforderungen in einzelnen Deliktsbereichen.
Gesamtbild: Weniger Straftaten, hohe Aufklärungsquote
Im Jahr 2025 wurden in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 103.901 Straftaten registriert, was einem Rückgang von 4.643 Fällen gegenüber dem Vorjahr (2024) entspricht. Die Häufigkeitszahl, also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, sank um 4,0 Prozent.
Besonders bemerkenswert ist, dass sich Mecklenburg-Vor-pommern mit einer Aufklärungsquote von 63,3 Prozent das zweite Jahr in Folge über der 62-Prozent-Marke und damit konstant über dem Bundesdurchschnitt bewegt.
„Diese Zahlen sind kein Selbstläufer. Hinter jeder aufgeklärten Tat steckt konsequente Polizeiarbeit mit Ermittlungen, die oft wochenlang laufen und Spur für Spur zusammengesetzt werden müssen. Dass wir heute eine Aufklärungsquote auf diesem Niveau vorstellen können, verdient ausdrückliche Anerkennung und großen Dank an unsere Landespolizei“, lobt Innenminister Pegel.
Straftaten gegen das Leben
Im Jahr 2025 wurden 45 Straftaten gegen das Leben registriert – 2 Fälle weniger als im Vorjahr und damit weiterhin im Rahmen des mehrjährigen Mittels.
Die Zahl der Totschlagsdelikte blieb mit 24 Fällen (darunter 17 Versuche) gleich gegenüber dem Vorjahr. Die Morddelikte gingen um 3 Fälle zurück. Von insgesamt 7 Fällen waren 5 Versuche.
Die Aufklärungsquote in diesem Bereich lag bei 84,4 Pro-zent. Bei den Morddelikten konnte die Polizei erneut eine Aufklärungsquote von 100 Prozent erreichen.
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
Im Jahr 2025 wurden 2.573 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung registriert, was einem Anstieg von 28,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2024: 2.007 Fälle) entspricht. Dieser Bereich macht 2,5 Prozent der Gesamtkriminalität aus. Die Aufklärungsquote liegt mit 90,2 Prozent auf einem sehr hohen Niveau.
Besonders deutlich stiegen die Zahlen beim sexuellen Miss-brauch von Kindern (+13,2 Prozent) und in der Deliktsgruppe Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornographischer Inhalte (+60,2 Prozent). Dieser Anstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Insbesondere ist die Zahl der Hinweise, die durch internationale Meldeplattformen wie das NCMEC und den DSA eingehen, deutlich gestiegen. Diese Hinweise verpflichten Polizei und Staatsanwaltschaft direkt zur Einleitung von Ermittlungen. Darüber hinaus begünstigt die wachsende Verfügbarkeit internetfähiger Endgeräte die Verbreitung strafbarer Inhalte, oft ohne, dass sich die Beteiligten des strafrechtlichen Hintergrunds bewusst sind.
Dazu Innenminister Christian Pegel: „Das steigende Hinweisaufkommen über Meldeplattformen ist kein Zufall. Es ist vielmehr das Ergebnis einer internationalen Vernetzung und konsequenterer Meldeprozesse. Das ist gut so. Denn jeder Hinweis ist eine Chance, Kinder zu schützen. Gleichzeitig müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass viele Kinder und Jugendliche strafbare Inhalte verbreiten, ohne zu wissen, dass sie sich damit strafbar machen. Das ist auch ein Aufklärungsproblem und das lösen wir nicht nur allein mit Ermittlungen.”
Von den 792 ermittelten Tatverdächtigen im Zusammen-hang mit Kinderpornographie sind 402 unter 18 Jahre alt. Das entspricht einem Anteil von 50,8 Prozent. Mehr als jeder zweite Tatverdächtige ist damit minderjährig.
Innenminister Pegel weiter: „Dass mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen bei kinderpornografischen Inhalten minder-jährig ist, zeigt, dass wir keine Debatte darüber brauchen, ob Prävention wichtig ist. Wir brauchen mehr davon. Das LKA hat mit seinem Online-Elternabend ‘Digitale Welt – echtes Risiko’ einen wichtigen Schritt gemacht. Eltern müssen wissen, was auf den Geräten ihrer Kinder passiert. Das ist keine Frage der Kontrolle, sondern des Schutzes.”
Erneut Rückgang der Diebstahlsdelikte
Die Gesamtzahl der Diebstahlsdelikte sank im Jahr 2025 auf 27.535 Fälle.
Den stärksten Rückgang verzeichnet der Ladendiebstahl ohne erschwerende Umstände mit – 9,1 Prozent. Auch der Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen ging spürbar zurück: −14,5 Prozent auf 1.039 Fälle.
Die Zahl der erfassten Wohnungseinbruchdiebstähle bleibt mit 933 Fällen auf dem Niveau des Vorjahres. Dieser Be-reich bleibt dennoch im Fokus der Polizei. Die Präventions-berater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen sind landesweit unterwegs und stehen Bürgerinnen und Bürgern je-derzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
„Wohnungseinbruch trifft Menschen nicht nur materiell. Er erschüttert vor allem das Sicherheitsgefühl im eigenen Zu-hause. Deshalb werden wir unsere Präventionsarbeit weiter ausbauen und die Bürgerinnen und Bürger aktiv dabei unterstützen, sich zu schützen. Unsere Beratungsangebote sind kostenlos, flächendeckend und niedrigschwellig. Ich lade Sie ausdrücklich ein, sie zu nutzen.“, so der Innenminister.
Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit
Trotz des positiven Gesamttrends stiegen Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit von 20.033 auf 20.358 Fälle. So nahmen Bedrohungsdelikte: +8,6 Prozent (+445 Fälle) zu, während Körperverletzungsdelikte mit 12.172 Fällen auf dem Vorjahresniveau blieben. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich blieb mit 90,2 Prozent stabil. „Leider setzt sich der Trend fort, dass sich nach der Corona-Pandemie die Rohheitsdelikte auf hohem Niveau fortsetzen. Der Ton und leider auch die Form der Auseinandersetzungen sind sehr rabiat geworden und auch 2025 geblieben“, so Pegel.
Gewalt gegen Einsatzkräfte
Im Jahr 2025 wurden 540 Fälle von Widerstand gegen sowie 519 Fälle von tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen erfasst. Beide Zahlen sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. 96,4 Prozent aller Opfer von Widerstand und tätlichem Angriff waren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte.
Minister Pegel dazu: „96,4 Prozent aller Opfer von Wider-stand und tätlichem Angriff sind Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Das ist kein statistisches Rauschen, das sind Menschen, die täglich für unsere Sicherheit im Einsatz sind und dabei selbst Schutz verdienen. Diesen Trend werden wir nicht kommentarlos hinnehmen, denn ein funktionierender Rechtsstaat schützt seine Einsatzkräfte.”
Häusliche Gewalt
Im Jahr 2025 wurden 5.204 Fälle häuslicher Gewalt erfasst (2024: 5.005 Fälle). Darunter waren 3.378 Körperverletzungsdelikte, davon 596 gefährliche und schwere Körper-verletzungen sowie 9 Tötungsdelikte, 4 davon vollendet. Die Aufklärungsquote lag bei 99,7 Prozent.
„Die alarmierenden Zahlen im Bereich häuslicher Gewalt und das Allzeithoch dieses Deliktsbereichs seit 1990 erfordern entschlossenes Handeln. Im Rahmen der SOG-Novelle werden konkrete Befugniserweiterungen für wirksame Kon-takt- und Näherungsverbote gesetzlich geregelt. Diese greifen, bevor etwas Schlimmeres passiert. Unser Ziel ist es, die Betroffenen effektiv zu schützen und Wiederholungstaten konsequent zu verhindern“, erklärte der Minister und verdeutlichte: „Mit der Einführung der elektronischen Fußfessel für Intensivtäter häuslicher Gewalt sowie dem sogenannten Spanischen Modell wird zusätzlicher Schutz geschaffen. Wenn sich ein Täter trotz Verbot annähert, muss das Opfer sofort gewarnt werden können. So schaffen wir Sicherheit, bevor es zu neuen Übergriffen kommt.“
Messerangriffe
Seit 2020 werden Messerangriffe bundesweit gesondert er-fasst. Gezählt werden Taten, bei denen ein Messer direkt gegen eine Person eingesetzt oder damit gedroht wird. Im Jahr 2025 wurden 476 Messerangriffe registriert. Ein Anstieg um 24 Fälle gegenüber dem Vorjahr, aber weiterhin im Bereich des seit 2021 festgestellten Mittels. Insgesamt wurden 476 Tatverdächtige ermittelt.
„Messerangriffe sind für die Opfer traumatische Ereignisse und für die Polizistinnen und Polizisten extrem gefährliche Einsatzlagen. Genau deshalb haben wir 2025 mit einer neuen Landesverordnung die rechtliche Grundlage geschaffen, um mittels verdachtsunabhängiger Kontrollen die Ver-bote in Waffen- und Messerverbotszonen konsequent durch-zusetzen. Wir setzen weiter auf sichtbare Präsenz und gezielte Kontrollen, denn klar ist auch, Prävention und Strafverfolgung müssen Hand in Hand gehen.”
Weitere Informationen: Den vollständigen Bericht zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 sowie weiterführende Daten finden Sie auf der Website des Innenministeriums M-V.
PM Nr.048-26 | 13.03.2026 | BM | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung
Im 150. Jubiläumsjahr der Dichterin des Ostseewellen-Liedes, Martha Müller-Grählert, lädt das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung zum 17. Plattdeutschwettbewerb ein. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können ihr Niederdeutsch-Talent mit einem kreativen digitalen Beitrag präsentieren. Kindertagesstätten sowie Grund-, weiterführende und berufliche Schulen sind zur Teilnahme eingeladen.
„Mit dem Wettbewerb unter dem Motto ‚Plattdüütsch allerwägens ünnerwägens – 150 Johr Martha Müller-Grählert‘ machen Mädchen, Jungen und junge Erwachsene unser niederdeutsches Kulturgut hörbar, sichtbar und erlebbar. Ob als Gedicht, Lied, Sketch oder digitales Projekt – die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen, wie lebendig und vielfältig Plattdeutsch heute sein kann“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Der Plattdeutschwettbewerb des Landes findet in zwei Etappen statt:
Die erste Phase bilden die digitalen regionalen Plattdeutschwettbewerbe. Aus den Beiträgen der Schulamtsbereiche Greifswald, Neubrandenburg, Rostock und Schwerin werden durch eine Jury jeweils drei Preisträgerinnen bzw. Preisträger pro Kategorie gekrönt. Die Bestplatzierten werden zum Landeswettbewerb eingeladen.
Die zweite Etappe ist der Landeswettbewerb. Dieser findet am 9. Mai 2026 in Güstrow statt. Hier treten die Preisträgerinnen und Preisträger der Regionalwettbewerbe auf. Aus diesen wählt eine qualifizierte Jury vor Ort die Gewinnerinnen und Gewinner des Landeswettbewerbs aus.
Die wichtigsten Termine im Überblick:
- Anmeldung zum Wettbewerb: 23. März 2026
- Einreichen der Beiträge: 10. April 2026
- Landeswettbewerb: 9. Mai 2026
Weitere Informationen zur Anmeldung stehen auf dem Bildungsserver MV zur Verfügung.

