Aktuelles
Die Stadtvertretung der Stadt Friedland hat auf ihrer Sitzung am 17.06.2026 die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens für eine beantragte Agri-Photovoltaikanlage in Friedland, Heinrichshöh, beschlossen. Dieser Beschluss stellt keine Verfahrenseinleitung im Sinne des Baugesetzbuches dar.
Die Stadtvertretung hat ausdrücklich vor weiteren Verfahrensschritten eine Einwohnerinformation als öffentliche Projektpräsentation gefordert. Die entsprechende Einladung finden Sie im Anschluss an diese Bekanntmachung.
Zur Orientierung wird die Fläche des beantragten Projektes dargestellt: 
Friedland, den 07.07.2026
gez. Anna Enenkel
Leiterin Fachbereich II – Bau, Ordnung und Standesamt
Aufgrund der vorhergesagten extremen Wetterverhältnisse mit Temperaturen von 36 Grad am Wochenende werden die Landesjugendsportspiele in Neubrandenburg abgesagt. Sportministerin Stefanie Drese hat das hohe Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten für diese Entscheidung gelobt.
„Natürlich weiß ich, wie schwer die Absage fällt und wie traurig unsere jungen Sportlerinnen und Sportler sind. Wir sind uns aber sicherlich alle einig, dass der Gesundheitsschutz vorgeht. Am Wochenende sind keine regulären und medizinisch vertretbaren Wettkämpfe möglich“, sagte Drese. „Ich bin dem Landessportbund mit Präsident Andreas Bluhm an der Spitze sehr dankbar für die nun getroffene Absage. Das ist im Sinne aller Beteiligten.“
Drese hob zudem die „frühzeitige, transparente und jederzeit nachvollziehbare Kommunikation des LSB“ hervor. „Das war vorbildlich und professionell. Der organisierte Sport in MV hat mit seinem verantwortungsvollen Handeln gewonnen, da er eindrucksvoll zeigt, dass er mehr ist als Punkte, Tore und Rekorde“, so Drese.
Am 8. Juni 2026 wurde die Baustelle zur Sanierung des Rathausumfeldes offiziell eröffnet. In den kommenden Monaten müssen sich Bürger:innen sowie die Mitarbeiter:innen der Verwaltung auf Einschränkungen und Behinderungen einstellen.
Die Parkplätze auf dem Rathausgelände stehen während der Bauarbeiten nicht zur Verfügung. Ebenso sind die rückwärtigen Eingänge sowie der Zugang am Giebel vorübergehend gesperrt. Der Haupteingang für Besucher und Beschäftigte befindet sich während der Bauzeit an der Seite zur Bundesstraße 197.
Zu beachten ist außerdem, dass über diesen Zugang derzeit keine Barrierefreiheit gewährleistet werden kann. Bürger:innen werden daher gebeten, vor einem geplanten Besuch telefonisch Kontakt mit dem zuständigen Mitarbeiter aufzunehmen. So kann geklärt werden, ob ein persönlicher Termin erforderlich ist oder das Anliegen telefonisch bearbeitet werden kann.
Im Rahmen der Baumaßnahme werden die vorhandenen Betonsteinflächen vollständig erneuert und neu gestaltet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Neugestaltung des Hauptzugangs vom Hof aus. Nach Abschluss der Arbeiten wird dieser stufenlos und damit deutlich nutzerfreundlicher erreichbar sein.
Als erster Bauabschnitt wurde das Rathaus rund um das Gebäude freigelegt, um die notwendige Trockenlegung der Außenwände vorzunehmen. Aus diesem Grund bleiben die hinteren Eingänge sowie der Zugang am Giebel bis auf Weiteres gesperrt.
Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger:innen um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und bedankt sich für ihre Geduld während der Bauzeit.
FB II - Bau, Ordnung, Standesamt
Oldenburg: Wir wollen, dass gute Ideen und attraktive Angebote auch dort ankommen, wo die Wege weiter sind
PM-Nr.098-26 | 10.06.2026 | BM | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung
Das Land verbessert die Rahmenbedingungen für Ganztagsangebote an Schulen im ländlichen Raum. Ab dem Schuljahr 2026/2027 erhalten außerschulische Kooperationspartner, die Angebote an Ganztagsschulen im ländlichen Raum gestalten, einen Fahrtkostenzuschuss. „Ganztagsschulen leben von starken Partnern“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Viele Vereine, Verbände, Unternehmen, Institutionen und ehrenamtlich Engagierte bereichern mit ihren Angeboten den Schulalltag. Doch im ländlichen Raum stellen längere Anfahrtswege eine große Hürde dar. Mit dem neuen Fahrtkostenzuschuss schaffen wir eine konkrete Entlastung und setzen einen weiteren Anreiz“, so Oldenburg.
Ganztägig arbeitende Schulen im ländlichen Raum haben es schwer Kooperationspartner zu finden, da weite Wege hohe Fahrtkosten mit sich bringen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, zahlt das Land außerschulischen Kooperationspartnern künftig ab dem 15. Entfernungskilometer einer einfachen Fahrt einen Zuschuss von fünf Euro je durchgeführtem Angebot. Ab dem 50. Entfernungskilometer beträgt der Zuschuss zehn Euro je Angebot.
„Wer sich für die Bildung von Kindern und Jugendlichen engagiert, soll nicht auf zusätzlichen Kosten sitzenbleiben“, sagte die Bildungsministerin weiter. „Wir wollen, dass gute Ideen und attraktive Angebote auch dort ankommen, wo die Wege weiter sind. Deshalb setzen wir bewusst ein Signal für mehr Bildungsgerechtigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen des Landes.“
Die Förderung wird ausschließlich für Angebote an Schulen gewährt, die nach den Festlegungen des Landesraumentwicklungsprogramms dem ländlichen Raum zugeordnet sind. Der Fahrtkostenzuschuss wird in die bestehenden Vertrags- und Abrechnungsverfahren integriert. „Jedes zusätzliche Angebot bereichert das Schulleben und eröffnet Kindern- und Jugendlichen neue Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb wollen wir den Einsatz honorieren und auf bürokratische Hürden verzichten. Für Schulen und Kooperationspartner entsteht dadurch kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand“, betonte die Bildungsministerin.
Die Finanzierung des Fahrtkostenzuschusses erfolgt aus Mitteln für das ganztägige Lernen. Für die Umsetzung der Ganztagsangebote stehen im Schuljahr 2025/2026 insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung, 7,8 Millionen Euro davon sind für Angebote außerschulischer Kooperationspartner vorgesehen. Die Finanzbudgets für das ganztägige Lernen sind bis einschließlich des Schuljahres 2028/2029 gesichert.
„Mit den festgeschriebenen Budgets geben wir den Schulen Planungssicherheit. Sie können langfristig Kooperationen aufbauen und weiterentwickeln. Davon profitieren die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die Partner vor Ort“, so Bildungsministerin Oldenburg weiter. „Verlässlichkeit ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Ganztagsangebote.“
Im Schuljahr 2025/2026 bieten 158 ganztägig arbeitende Schulen und 192 weiterführende Ganztagsschulen ergänzende Angebote über den regulären Unterricht hinaus an. Damit sind bereits 75 Prozent der weiterführenden Schulen sowie 50 Prozent der Grundschulen in Mecklenburg-Vorpommern ganztägig organisiert.
Das Rathausumfeld in Friedland wird barrierefrei, klimagerecht und mit verbesserten Parkmöglichkeiten neu gestaltet.
Die Stadt Friedland plant die Erneuerung des Umfeldes des Rathauses. Die Vollversiegelung aus Betonsteinen wird einer aufgewerteten klimagerechten Fläche weichen. Endlich werden die Treppen straßenseitig als auch hofseitig barrierefrei angelegt, das heißt es werden keine Stufen den Zugang von außen behindern. Das anfallende Regenwasser wird in Zukunft über ein unterirdisches Rigolensystem zur Versickerung des Wassers abgeleitet und dem Grundwasser zugeführt werden. Weiterhin wird die Parkplatzsituation erleichtert, es werden 36 Parkplätze hergestellt und diese werden neu geordnet. Es kommen Bänke zum Einsatz und es wird eine Öffnung zum August-Bebel-Platz mit neuen Wegen geben. Die Fahr- und Wegeflächen werden optisch deutlich durch eine Pflasterrinne getrennt.
Das bedeutet aber auch hier wird eine Baustelle für den Rest des Jahres entstehen. Es wird längere Wege für die Bürger geben die das Rathaus in dieser Zeit aufzusuchen. Bitte nutzen Sie die Parkplätze im Umland, wenn möglich kommen Sie zu Fuß. Es wird zu den Sprechzeiten eine der Eingangstüren geöffnet sein, doch für Personen mit eingeschränkter Mobilität kann der Zugang nicht immer garantiert werden. Deshalb möchten wir Sie bitten einfach vorher anzurufen um die Situation zu erfragen.
Am 04. Juni 2026 wurden die ersten Maßnahmen getroffen und ab Montag, den 08. Juni wird dann auch der Parkplatz voll gesperrt sein. Zusätzlich zu den regulären Parkplätzen der Stadt sind Ausweichparkplätze organisiert und der Anlage zu entnehmen.
Den Auftrag für die Bauleistungen hat die Fa. FGW Bau GmbH erhalten, die Planung für die Umgestaltung hat das Büro SKH aus Neubrandenburg übernommen.
Für Detailinformationen fragen Sie gern im Bauamt nach.
Auch wenn die Sonne noch etwas fehlt, beginnt am 20. Mai offiziell die Badesaison, so auch in Mecklenburg-Vorpommern. 97 Prozent der knapp 500 regelmäßig überprüften Badegewässer im Land tragen in diesem Jahr das Prädikat „Ausgezeichnet“ oder „Gut“. Das ist ein nochmaliger leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (96,6 Prozent).
„Damit ist also klar: Unsere Badegewässer sind fast überall von hoher Qualität. Einem gelungenen Sommer an unseren Seen oder am Meer steht nichts im Wege“, erklärte Gesundheitsministerin Stefanie Drese bei der heutigen Vorstellung der Zahlen am Kiessee in Krugsdorf (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Die Ministerin betonte, dass Mecklenburg-Vorpommern damit weiterhin ein besonders attraktiver Urlaubs- und Lebensort bleibe mit vielen tollen Bademöglichkeiten und klarem Wasser. „Davon profitieren Einheimische und Touristinnen und Touristen gleichermaßen“, so die Ministerin.
Drese dankte zum Start der Badesaison den Mitarbeitenden der Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte, die während der gesamten Badewassersaison, also noch bis zum 10. September, alle vier Wochen neue Proben an den überwachten Badestellen entnehmen.
„Das ist ein enormer Arbeitsaufwand, den die Gesundheitsämter aber auch unsere Mitarbeitenden im Labor des Landesamtes für Gesundheit und Soziales erbringen, damit jede und jeder mit gutem Gewissen die warme Jahreszeit genießen kann“, erklärte auch Dr. Heiko Will, Erster Direktor des LAGuS. Denn im dortigen Labor werden die Proben hinsichtlich mikrobiologischer Belastungen, etwa durch Darmbakterien Escherichia coli und Intestinale Enterokokken, untersucht, die als Indikatoren auf eine Verunreinigung des Wassers hinweisen.
Bisher seien im ersten Probendurchgang 2026 keine Auffälligkeiten festgestellt worden. Dennoch musste ein Badegewässer als mangelhaft eingestuft werden (2025: 2, 2024: 6, 2023: 7). Am Schwandter See wurden mehrfach Grenzwertüberschreitungen der mikrobiologischen Parameter festgestellt, die zu einem Badeverbot in der Saison 2026 geführt haben. Das ist auch bereits der Badewasserkarte MV zu entnehmen, die Nutzerinnen und Nutzern in detaillierten Profilen die Testergebnisse aller beprobten Badestellen aufzeigt.
„Über mögliche Badewarnungen hinaus finden Interessierte auf unserer Badewasserkarte, egal ob im Web und per App, aber auch Informationen zu Park- und Verpflegungsangeboten vor Ort, zu barrierefreien Zugängen oder zum Vorhandensein von sanitären Anlagen an der Badestelle. Das erleichtert die Ausflugsplanung und die Suche nach der persönlichen, neuen Lieblingsbadestelle“, verdeutlichte Drese.
Insgesamt sei die Badewasserqualität in Mecklenburg-Vorpommern enorm hoch und die Entwicklung sehr erfreulich, so Drese und Will. Waren 2023 noch 432 Badestellen als ausgezeichnet eingestuft, so sind es 2026 bereits 444. Liefen 2023 noch 12 Stellen unter dem Prädikat ausreichend, so habe sich dies auf nunmehr sechs halbiert.
Jede und jeder könne dazu beitragen, dass das so bleibt, erklärte Drese. „Dazu gehören gegenseitige Rücksichtnahme, aber auch das Mitnehmen bzw. die richtige Entsorgung von Müll, um den Eintrag in die Badestellen zu vermeiden“, betonte Drese.
Die Ministerin wies zudem noch auf die Informationsangebote des Ministeriums zum sicheren Baden hin. „Damit der Badespaß besonders für die jüngeren Wasserratten ein sicheres Vergnügen bleibt, bieten wir zum Beispiel einen Flyer an, in dem die beiden Bademeister Max und Vivi kindgerecht und mehrsprachig die gängigen Baderegeln erklären“, hob Drese hervor.
Zusätzliche Flyer gibt es zudem zum Thema „Baden im See“ und „Baden im Meer“, die für Erwachsene konzipiert sind. Neben Baderegeln gehen diese auch auf Aspekte wie Vibrionen und Zerkarien oder Nesselquallen ein. Alle Flyer stehen digital zum Download bereit.

