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Aktuelles

Der Bürgerbeauftragte kommt nach Friedland

Anmeldungen für den Sprechtag sind jetzt möglich 

Der Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Silvio Witt, wird am 20. August 2026 einen Sprechtag im Volkshhaus in Friedland durchführen. Er wird sich vor Ort den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen und Anregungen, Bitten und Beschwerden entgegennehmen.

Für den Sprechtag bitten wir um telefonische Anmeldung im Büro in Schwerin, Telefon 0385 5252709. Ein Terminwunsch kann auch über das Kontaktformular www.buergerbeauftragter-mv.de übermittelt werden. Auch außerhalb der Sprechtage können sich Bürgerinnen und Bürger jederzeit per Telefon und über das Internet an den Bürgerbeauftragten und sein Team wenden.

Der Bürgerbeauftragte kann helfen, wenn es Probleme mit der öffentlichen Verwaltung im Land gibt. Auch in sozialen Angelegenheiten wird beraten und unterstützt; Anliegen der Menschen mit Behinderung sind dabei ein besonderer Schwerpunkt. Eingaben zur Landespolizei sind ebenfalls möglich.

Im persönlichen Gespräch beim Sprechtag lassen sich Anliegen oft leichter und besser darlegen als schriftlich oder am Telefon.  Der Bürgerbeauftragte prüft dann, unterstützt von den Fachleuten seines Teams, ob und wie Unterstützung und Hilfe gegeben werden können.

Hilfreich ist es, wenn Unterlagen - wie Bescheide und Schriftwechsel mit den Behörden - zum Termin mitgebracht werden.

Der Bürgerbeauftragte ist Verfassungsorgan und übt sein Amt unabhängig aus. Nicht beraten werden darf in privatrechtlichen Angelegenheiten zwischen Einzelpersonen, wenn ein Gerichtsverfahren anhängig ist oder die Überprüfung einer gerichtlichen Entscheidung begehrt wird.

Der Bürgerbeauftragte Silvio Witt, ist ausgebildeter Bankkaufmann und studierter Diplom-Betriebswirt. Er war zehn Jahre lang Oberbürgermeister von Neubrandenburg.

Leseband: Zwischenergebnisse der Evaluation vorgestellt

PM Nr.046-26  | 11.03.2026  | BM  | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung

Die tägliche Lesezeit an den Grundschulen in Mecklenburg-Vorpommern zeigt erste positive Effekte. Das verdeutlichen die Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation zum Leseband, die Bildungsministerin Simone Oldenburg in der Grundschule Boltenhagen vorgestellt hat. Besonders bei der Leseflüssigkeit lassen sich messbare Verbesserungen feststellen. Die Evaluation wird nach wissenschaftlichen Kriterien von der Universität Greifswald durchgeführt.  

„Mit dem Leseband haben wir eine feste tägliche Lesezeit an allen Grundschulen eingeführt“, sagte Bildungsministerin Oldenburg. „Die ersten Ergebnisse zeigen: Diese Entscheidung war für die Entwicklung der Kinder wichtig und zielführend, denn sie lesen bereits nach einem Jahr deutlich fließender. Genau das ist eine entscheidende Grundlage für erfolgreiches Lernen.“  

Seit dem Schuljahr 2024/2025 ist das Leseband an allen öffentlichen Grundschulen fest im Stundenplan verankert und zieht sich wie ein Band durch den Schulalltag. An jedem Unterrichtstag lesen die Schülerinnen und Schüler 20 Minuten unabhängig des Faches. Die Schulen können dabei verschiedene Methoden einsetzen – etwa Vorlesen und Mitlesen, das gemeinsame Lesen mit einem Lesepartner (Tandemlesen), Leseaktivitäten nach einem Würfelergebnis mit dem „Ich-Du-Wir-Würfel“, das Vorlesetheater oder das Hören von Hörbüchern und Mitlesen im Buch.  

„Lesen ist eine Schlüsselkompetenz für den gesamten Bildungsweg. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder regelmäßig und strukturiert üben können. Das Leseband sorgt dafür, dass Lesen jeden Tag in der Schule einen festen Platz hat“, so Oldenburg weiter.  

Für die Evaluation wurden bislang 3.173 Schülerinnen und Schüler in zwölf Grundschulen getestet. Die Auswahl der Schulen berücksichtigt eine repräsentative Verteilung im städtischen und ländlichen Raum sowie verschiedene soziale Ausgangslagen der Kinder. Hauptziel ist die Evaluation der Leseentwicklung. Dazu werden die Leseflüssigkeit und das Leseverständnis auf Wort-, Satz- und Textebene getestet. Die bisherigen Auswertungen zeigen: In den Jahrgangsstufen 1 bis 3 profitieren die Schülerinnen und Schüler klar in der Leseflüssigkeit. Die Effekte werden mit zunehmender Jahrgangsstufe stärker und sind in Klasse 3 besonders ausgeprägt. „Gerade beim Lesen gilt: Übung macht den Meister. Wenn Kinder täglich lesen, werden sie schneller und sicherer. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, Texte auch gut zu verstehen“, sagte die Ministerin weiter.  

Beim Leseverständnis zeigen die Zwischenergebnisse ein differenziertes Bild. In den unteren Jahrgangsstufen fallen die Effekte teilweise noch uneinheitlich aus, während in höheren Jahrgangsstufen bereits deutlich positive Entwicklungen erkennbar sind. „Das Leseband konzentriert sich bewusst auf die Leseflüssigkeit. Diese grundlegende Fähigkeit ist die Basis für das spätere Textverständnis. Deshalb ergänzt das Leseband die bestehenden Angebote zur Leseförderung – es ersetzt sie nicht“, erklärte Oldenburg.  

Innerhalb der Evaluation werden zeitversetzte Kohorten einer Jahrgangsstufe miteinander verglichen. Kinder, die zu Beginn des Schuljahres 2024/2025 in Jahrgangsstufe 2 waren (zu diesem Zeitpunkt hatten diese Kinder noch keine Lesebandförderung), wurden mit den Schülerinnen und Schülern verglichen, die im Schuljahr 2025/2026 in Jahrgangsstufe 2 waren und bereits ein Jahr lang mit dem Leseband gelernt haben. So lassen sich auch die anderen Grundschuljahrgänge miteinander vergleichen.  

Die bislang vorliegenden Ergebnisse der Evaluation des Lesebandes sind noch nicht belastbar, da die Testungen noch nicht abgeschlossen sind. Abschließende Ergebnisse werden im Herbst 2026 erwartet. „Die Zwischenergebnisse der Evaluation geben wichtige Hinweise, dass wir mit der täglichen Lesezeit auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig werden wir die Entwicklung weiter sorgfältig beobachten und die Leseförderung an unseren Schulen konsequent weiter stärken“, sagte die Bildungsministerin.  

„Mit der Evaluation des Lesebands hat unser Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung einen wichtigen Schritt unternommen, um die Wirksamkeit unterrichtlicher Maßnahmen systematisch zu überprüfen“, sagte Professorin Dr. Kathrin Mahlau von der Universität Greifswald. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, wie sich die Leseförderung in den Grundschulen unseres Bundeslandes gezielt weiterentwickeln lässt. So zeigen unsere Befunde, dass insbesondere die Förderung des Leseverstehens in den unteren Jahrgangsstufen künftig stärker in den Fokus rücken sollte“, so Mahlau.

Flagge für Gleichstellung und Frauenrechte

Am Rathaus Friedland weht im Rahmen der Frauenaktionswochen die Friedlandflagge. Sie macht auf die Bedeutung von Gleichstellung und Frauenrechten aufmerksam.

Rund um den Internationalen Frauentag finden im gesamten Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zahlreiche Aktionen statt. Veranstaltungen, Gespräche und Begegnungen schaffen Raum für Sichtbarkeit, Austausch und Solidarität.

Frauen leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft – in Familien, im Beruf, im Ehrenamt und in unserer Stadt. Ihr Engagement, Stärke und Ideen bereichern unser Zusammenleben in Friedland auf vielfältige Weise.

Die Flagge steht für eine gerechte Gesellschaft, in der Frauen und Männer die gleichen Chancen und Rechte haben.

Flagge für Gleichstellung und Frauenrechte

Am Rathaus Friedland weht im Rahmen der Frauenaktionswochen die Friedlandflagge. Sie macht auf die Bedeutung von Gleichstellung und Frauenrechten aufmerksam.

Rund um den Internationalen Frauentag finden im gesamten Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zahlreiche Aktionen statt. Veranstaltungen, Gespräche und Begegnungen schaffen Raum für Sichtbarkeit, Austausch und Solidarität.

Frauen leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft – in Familien, im Beruf, im Ehrenamt und in unserer Stadt. Ihr Engagement, Stärke und Ideen bereichern unser Zusammenleben in Friedland auf vielfältige Weise.

Die Flagge steht für eine gerechte Gesellschaft, in der Frauen und Männer die gleichen Chancen und Rechte haben.

Abschlusspräsentation zur kommunalen Wärmeplanung

Am Mittwoch, 04. März 2026 fand die Abschlussveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung (KWP) für das Amtsgebiet Friedland statt. Die Veranstaltung war ursprünglich früher geplant, musste jedoch witterungsbedingt verschoben werden.

Die Kubus GmbH, im Hintergrund unterstützt durch die Theta Concept, stellte die Ergebnisse der erarbeiteten Wärmeplanung vor.

Ziel der KWP ist es, den aktuellen Wärmebedarf sowie vorhandene Potenziale im Amtsgebiet zu erfassen und auf dieser Grundlage Wege für den schrittweisen Übergang von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Lösungen aufzuzeigen. Im Rahmen der Präsentation wurden Möglichkeiten der zukünftigen Wärmeversorgung vorgestellt. Interessierte Einwohner:innen hatten dabei die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

Mit der Abschlusspräsentation wurde ein wichtiger Meilenstein im Prozess der kommunalen Wärmeplanung für das Amtsgebiet Friedland erreicht. Die Präsentation finden Sie im Anhang.

Vor genau 142 Jahren wurde der Mülleimer erfunden:

PM-NABU: Berlin

Abfälle – nicht nur für die Tonne: Zum Tag der Mülltrennung gibt der NABU Tipps mit einem Abfall-Quiz

Vor genau 142 Jahren wurde der Mülleimer erfunden: Am 7. März 1884 verordnete der französische Beamte Eugène René Poubelle den Menschen in Paris, ihre Abfälle in einem Behältnis mit Deckel aufzubewahren. So sollten die katastrophalen hygienischen Zustände in der Stadt verbessert werden. Damals war es üblich, Unrat, Essenreste und den Inhalt von Nachttöpfen auf die Straße zu kippen. Poubelles Dekret schrieb zudem eine Mülltrennung vor, Austernschalen, Glas und Porzellanscherben sollten vom restlichen Hausmüll getrennt gesammelt werden. Der Widerstand der Bevölkerung gegen das Dekret war groß, aber am Ende konnte sich der Beamte durchsetzen. Der „Tag der Mülltrennung“ erinnert an den Entsorgungs-Pionier und Erfinder des Mülleimers. Sein Name setzte sich im Französischen als Wort für Abfalleimer durch: la Poubelle.

„Auch wenn Hausmüll heute nicht mehr auf der Straße landet – es sind längst nicht alle Probleme der Müllentsorgung gelöst“, sagt Katharina Istel, NABU-Expertin für Kreislaufwirtschaft. „Jedes Jahr fallen in Deutschland um die 40 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle an – eine gewaltige Menge. Ein Großteil davon sind Verpackungen. An erster Stelle muss daher die Vermeidung von Verpackungsmüll stehen – egal aus welchem Material er ist.“ Denn Produktion und Recycling von Verpackungen kosten Rohstoffe und Energie.

Wenn Müll nicht zu vermeiden ist, sollte so viel Abfall wie möglich stofflich verwertet, also recycelt werden. Istel: „Durch Recycling wird der Verbrauch von Ressourcen wie Holz oder Erdöl und der Energieverbrauch reduziert. So spart jede Tonne Recyclingplastik gegenüber Plastik aus Erdöl eine Tonne CO₂.“

Noch sind über 65 Prozent des Abfalls in der Restmülltonne Bioabfälle und Wertstoffe, die nicht in die Restmülltonne gehören. Um aus den Haushaltsabfällen hochwertiges Recyclingmaterial herstellen zu können, muss der Müll möglichst wenig verschmutzt sein und so früh wie möglich auseinander sortiert werden. Deshalb beginnt effizientes Recycling im Haushalt. „Kunststoff und Aluminium würden beispielsweise im Restmüll bei einer Verpressung im Müllwagen zu stark durch Essensreste, Windeln und anderen Müll verschmutzt, als dass man sie nachträglich noch heraussortieren könnte“, erläutert Istel. Auch Papier muss möglichst trocken und sauber bleiben, was im Restmüll nicht möglich ist. Glas, das im Restmüll entsorgt wird, geht in die Verbrennung und ist für das Recycling verloren.

„Sortieranlagen können nicht so gut und sauber trennen wie Menschen“, so Istel. „Je besser zuhause getrennt wird, umso leichter können die unterschiedlichen Verpackungen in den Sortieranlagen nach Kunststoffarten und Metallen getrennt und später auch recycelt werden.“

Mit einem NABU-Quiz kann jeder und jede erfahren, wie Müll richtig getrennt wird: www.NABU.de/muell-quiz

Mehr Infos zur Mülltrennung: www.NABU.de/muelltrennung

Zu lokalen Besonderheiten bei der Mülltrennung, hilft die Abfallberatung vor Ort weiter: www.NABU.de/abfallberatung
Mit mehr als 980.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert für die Natur und fördert naturkundliche Kenntnisse für ein aktives Naturerleben. Mehr Infos: www.NABU.de/wir-ueber-uns
Für Rückfragen:
Katharina Istel, NABU-Expertin für Kreislaufwirtschaft, Tel. 0162-4239788, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontakt

Stadt Friedland
Riemannstraße 42
17098 Friedland

  Telefon: siehe Mitarbeiterliste
  Fax: +49 39601 277 50
  E-Mail: stadt@friedland-mecklenburg.de

Hinweis melden: zur Hinweisgeberstelle

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

Montag: geschlossen
Dienstag: 9:00 - 12:00 Uhr & 13:00 - 17:30 Uhr
Mittwoch: 9:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 13:00 - 16:00 Uhr
Freitag: geschlossen

Das Amt Friedland

Amtsvorsteherin: Dr. Anja Lentz-Becker
Amtsfläche: 276,49 km²
Einwohnerzahl: 8.393 (Stand 31.12.2020)
Sitz der Verwaltung: Stadt Friedland

amtsangehörige Gemeinden:
- Stadt Friedland
- Gemeinde Datzetal
- Gemeinde Galenbeck

Bereitschaftsdienste

ärztliche Bereitschaftshotline
Telefon: 116 117

 
Zahnärztlicher Notdienst, Ansage und Vermittlung (A&V e.V.)
www.zahnarzt-notdienst.de


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