Aktuelles
PM Nr.007-26 | 09.01.2026 | BM | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung
Viele Kinder und Jugendliche stehen im Schulalltag vor besonderen Problemen beim Lesen, Schreiben oder Rechnen. Um Eltern und Erziehungsberechtigte noch gezielter zu unterstützen, hat das Bildungsministerium zwei Informationsflyer zu Legasthenie/LRS und Dyskalkulie aufgelegt.
„Wenn Kinder trotz großer Anstrengungen kaum Lernfortschritte machen, sind Eltern oft verunsichert. Mit unserem Informationsmaterial wollen wir aufklären, Informationen bereitstellen und zeigen, dass es viele Wege der Unterstützung gibt“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg und ergänzte: „Kein Kind soll allein gelassen werden, wenn es beim Lesen, Schreiben oder Rechnen auf besondere Herausforderungen trifft.“
Die kompakten Flyer erläutern leicht und verständlich, wie sich entsprechende Schwierigkeiten zeigen können, welche Fördermöglichkeiten bestehen und welche Schritte Familien und Schulen gemeinsam gehen können. Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen – sowohl beim Erkennen eines besonderen Lernbedarfs als auch beim Ableiten geeigneter Unterstützungsmaßnahmen.
„Wir wollen den Zugang zu verlässlichen Informationen erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern stärken. Denn frühe Unterstützung ist entscheidend, um Lernfrustration zu vermeiden“, sagte Simone Oldenburg. Mit dem Angebot erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten bestmöglich zu entwickeln.
Legasthenie/Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Dyskalkulie gehören zu den spezifischen Lernstörungen, die unabhängig von allgemeiner Begabung auftreten können. Sie äußern sich durch anhaltende Schwierigkeiten beim Erwerb grundlegender Kompetenzen im Lesen, Schreiben oder Rechnen. Bei LRS betrifft dies vor allem den Aufbau der Laut-Buchstaben-Zuordnung, das flüssige Lesen sowie die sichere Rechtschreibung. Kinder mit Dyskalkulie haben hingegen deutliche Schwierigkeiten beim Verständnis von Mengen und Zahlen, beim Erfassen mathematischer Zusammenhänge und beim Entwickeln grundlegender Rechenstrategien. Eine frühzeitige Unterstützung trägt wesentlich dazu bei, Lernwege positiv zu gestalten und negative Folgen für den weiteren Bildungsweg zu vermeiden.
Damit Schülerinnen und Schüler von den Lehrkräften in Mecklenburg-Vorpommern bestmöglich betreut und gefördert werden können, bietet das Land umfassende Fortbildungsmöglichkeiten an. Zwei Blended-Learning-Fortbildungsreihen zu den Themen LRS und Dyskalkulie sind darauf ausgerichtet, die individuellen Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und Lehrkräfte in ihrer professionellen Entwicklung zu fördern. Blended-Learning-Angebote verzahnen Präsenz- und Online-Angebote. Der Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich. Darüber hinaus bietet das Institut für Qualitätsentwicklung (IQ M-V) des Bildungsministeriums Fortbildungen zu den Themen LRS und Dyskalkulie an. Außerdem haben Lehrkräfte die Möglichkeit am Online-Kurs „LRS erkennen und fächerübergreifend differenzieren“ über die Online-Plattform „fobizz“ teilzunehmen.
Die Flyer zur Legasthenie/Lese-Rechtschreib-Schwäche und zur Dyskalkulie stehen auf dem Bildungsserver MV: Förderpläne zum Download oder hier direkt im Anhang bereit.
Planfeststellungsverfahren gemäß §§ 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 2 S. 1 Nr. 10 des Energiewirtschaftsgesetzes für das Vorhaben Netzverstärkung Pasewalk – Güstrow, Höchstspannungsleitung Güstrow – Siedenbrünzow – Iven/West – Pasewalk/Nord – Pasewalk; Drehstrom Nennspannung 380 kV (BBPlG Vorhaben Nr. 53); Abschnitt: Iven/West – Pasewalk/Nord – Pasewalk (Teilabschnitt Mecklenburg-Vorpommern)
Die 50Hertz Transmission GmbH hat beim Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragt. Die Auslegung der Planunterlagen wird dadurch bewirkt, dass die Dokumente auf der Internetseite der für die Auslegung zuständigen Behörde zugänglich gemacht werden. Die Planunterlagen stehen daher in der Zeit
vom 13. Januar 2026 bis einschließlich 12. Februar 2026
für die Dauer eines Monats auf der Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern unter http://wm.regierung-mv.de/pfv-pasewalk-iven/ der Öffentlichkeit zur Einsichtnahme zur Verfügung.
Den detaillierte Bekanntmachungstext entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.
Das Rathaus der Stadt Friedland ist ab heute wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Bürger:innen geöffnet.
Nach der vorübergehenden Einschränkung des Dienstbetriebs stehen die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung nun wieder uneingeschränkt für persönliche Anliegen, Beratungen und Serviceleistungen zur Verfügung. Bürger:innen können ihre Angelegenheiten damit wieder direkt im Rathaus erledigen.
Die aktuellen Öffnungszeiten sowie Kontaktdaten der Fachbereiche sind wie gewohnt auf dieser Internetseite zu finden.
Aus technischen Gründen bleibt das Rathaus am Montag, den 5. Januar 2026 geschlossen. Die Mitarbeiter sind nicht erreichbar. Voraussichtlich ist das Rathaus ab morgen 6. Januar 2025 wieder geöffnet.
Der Bürgermeister der amtsführenden Stadt Friedland Frank Nieswandt lädt am 8. Januar 2026 um 19:00 Uhr alle Landeigentümer:innen von Grundflächen die zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk Sadelkow gehören herzlich zur Jagdversammlung ein. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.
Ein Hauch von Weihnacht lag über dem Rathausvorplatz, als Minister Christian Pegel in Friedland eintraf. Kalte Winterluft mischte sich mit vorfreudiger Erwartung und die Stadt präsentierte sich von ihrer herzlichen Seite. Vor dem geschichtsträchtigen Gebäude – einst Knabenschule, heute Herzstück der kommunalen Verwaltung – wurde der Minister in angenehmer, beinahe familiärer Atmosphäre empfangen. Die Begrüßung übernahm die zweite Stellvertreterin des Bürgermeisters Anna Enenkel, begleitet von Stadtpräsident Matthias Noack.
Es standen drei wegweisende Momente auf der Tagesordnung. Die Übergabe eines ersten Fördermittelbescheides galt der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Innenstadt“, konkret den Außenanlagen des Rathauses – ein Impuls, der dem historischen Ensemble neuen Glanz und zeitgemäße Aufenthaltsqualität verleihen wird.
Der zweite Förderbescheid würdigte die Stadt Friedland im Rahmen der „Solidaritätspauschalen für Kommunen mit hohen Kapazitäten in Flüchtlingsunterkünften“. Er steht sinnbildlich für Verantwortung, Zusammenhalt und die stille, oft anspruchsvolle Arbeit der Kommunen. Zur Würdigung unserer Ortsteile wurde mit diesen Finanzhilfen in und an den Dorfgemeinschaftszentren investiert um die Orte der Begegnung auch außerhalb der Kernstadt aufzuwerten.
Ein sichtbares Zeichen des Fortschritts folgte: die symbolische Verkehrsfreigabe des 3. Bauabschnittes der Mühlenstraße. Mit dem Durchschneiden des roten Bandes setzten Minister Pegel, die zweite Stellvertreterin des Bürgermeisters Anna Enenkel, Stadtpräsident Matthias Noack und Vertreter der ausführenden Firmen den Schlusspunkt unter eine erfolgreich abgeschlossene Baumaßnahme.
Während des gesamten Besuchs zeigte sich Minister Pegel angenehm zugänglich, nahbar und kommunikativ. In offenen Gesprächen, ohne große Distanz, nahm er sich Zeit für Gedanken und persönliche Worte – Politik auf Augenhöhe, mitten im adventlichen Friedland.
Den stimmungsvollen Ausklang fand der Tag auf dem kleinen Parkplatz-Weihnachtsmarkt. An der Feuerschale flackerten die Flammen, Becher mit heißem Punsch dampften, der Duft von frischem Handbrot und weihnachtlichen Leckereien lag in der Luft. Gespräche wurden geführt und Hände gewärmt.
So verband dieser Besuch auf besondere Weise Landespolitik, Stadtgeschichte und vorweihnachtliche Begegnungen – ein Termin, der nicht nur Förderbescheide brachte, sondern auch Wärme, Nähe und das Gefühl eines gemeinsamen Weges.

